Höhenrausch in der Hauptstadt

Berlin träumt nach 2:0 gegen Bochum vom ersten Titel seit 1931. Hertha-Trainer Favre jedoch stapelt weiter tief.
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Der Schlussjubel von Hertha-Torjäger Marko Pantelic.
firo/Augenklick Der Schlussjubel von Hertha-Torjäger Marko Pantelic.

BERLIN - Berlin träumt nach 2:0 gegen Bochum vom ersten Titel seit 1931. Hertha-Trainer Favre jedoch stapelt weiter tief.

72 000 Fans im Berliner Olympiastadion feierten nach dem 2:0 gegen Bochum, als hätte die Hertha schon die Meisterschaft geholt. Mit der Elektro-Rap-Band „Die Atzen“ stimmten die Zuschauer die umgetextete Hertha-Hymne an: „Hey, das geht ab. Wir holen die Meisterschaft.“

Selbst Manager Dieter Hoeneß wollte sich nicht mehr zurückhalten. „Wenn Du dreimal gewinnst, dann bist du durch“, sagte der Manager der Hertha. Er meinte damit, dass Berlin am 23. Mai den ersten Meistertitel seit 1931 feiern könnte.

Drei Spieltage vor Schluss liegt die Hertha nur noch einen Punkt hinter Wolfsburg und Bayern, und auch Andrej Woronin sprach nun von der Meisterschaft. „Wenn wir die drei Spiele gewinnen, bin ich mir sicher, dass die anderen beiden noch einmal patzen.

Nur Trainer Lucien Favre erwies sich noch als Tiefstapler. „Wir haben noch nichts“, sagte der Schweizer, „unser Ziel bleibt der Uefa-Cup-Platz.“ Ernst nehmen wollte ihn damit keiner.

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