Hertha-Fans erzürnen mit geschmacklosem Silvester-Plakat

Einige Fans vom Fußball-Bundesligist Hertha BSC haben beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln mit einer miesen Anspielung auf die Kölner Silvesternacht für Entrüstung gesorgt.
| SID
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Beim Pokalspiel gegen den 1.FC Köln haben Hertha-Fans für Entrüstung gesorgt
imago Beim Pokalspiel gegen den 1.FC Köln haben Hertha-Fans für Entrüstung gesorgt

Einige Fans vom Fußball-Bundesligist Hertha BSC haben beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln mit einer miesen Anspielung auf die Kölner Silvesternacht für Entrüstung gesorgt

Berlin - Fußball-Bundesligist Hertha BSC muss wegen des Fehlverhaltens seiner Anhänger 100.000 Euro Strafe bezahlen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, hat der Verein dem Urteil des DFB-Sportgerichts zugestimmt. Es ist somit rechtskräftig.

Bei der 1:3 (0:2)-Niederlage gegen die Domstädter hingen in der Berliner Ostkurve zwei Banner mit der Aufschrift: "Domplatte for one. Selbst an Silvester tanzt eure Schwester alleine." Damit wurden die Opfer der massiven Übergriffe auf Frauen vor dem Kölner Dom in der Silvesternacht 2015 verhöhnt. Besonders auf diversen Social-Media-Plattformen wurden die Transparente scharf verurteilt. "Die haben sich selbst diskreditiert. Ich kann nicht erkennen, dass das Hertha-Fans sind. Das hat im Stadion nichts zu suchen. Und da wollen wir es auch nicht sehen", sagte Manager Michael Preetz am Donnerstag.

Beim Erstrunden-Spiel des DFB-Pokals bei Hansa Rostock (2:0) hatten Zuschauer im Hertha-Block mehrmals Pyrotechnik gezündet und diese teilweise auf den Rasen und in den Zuschauerbereich der Rostocker geschossen. Schiedsrichter Robert Hartmann hatte deshalb die Partie in der zweiten Halbzeit zweimal unterbrochen.

Plakate mit Anspielung auf die Silvesternacht vor zwei Jahren

Hertha selbst werde sich laut Preetz "damit beschäftigen", da Absprachen zwischen Fans und Verein verletzt worden seien.

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Hertha-Fans versuchen aufs Spielfeld zu stürmen

Des Weiteren versuchten mehrere Anhänger nach der Partie gegen Köln auf das Spielfeld zu gelangen, um Berlins Trainer Pal Dardai nach der erneut schwachen Leistung zur Rede zu stellen. "Sie machen sich Sorgen. Ich habe gesagt, dass ich immer zu offenen Diskussionen bereit bin. Da können sie gerne zu uns kommen, ich erkläre ihnen alles", sagte der Ungar.

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