Hazard erlöst BVB: Mit 2:0 über Ingolstadt ins Achtelfinale

Thorgan Hazard hat Titelverteidiger Borussia Dortmund nach einigem Zittern den Einzug in das Achtelfinale des DFB-Pokals beschert.
| Von Heinz Büse und Claas Hennig, dpa
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Dortmunds Marius Wolf (links) und Thorgan Hazard jubeln nach Hazards Tor zum 1:0.
Dortmunds Marius Wolf (links) und Thorgan Hazard jubeln nach Hazards Tor zum 1:0. © David Inderlied/dpa
Dortmund

Der in der 71. Minute eingewechselte belgische Nationalspieler ebnete mit seinen zwei Treffern (72./81.) den Weg zum mühevollen 2:0-Erfolg über das harmlose Zweitliga-Schlusslicht FC Ingolstadt.

Vor der für Dortmunder Verhältnisse Mini-Kulisse von 25.813 Zuschauern im Signal Iduna Park, in den 67.000 Fans gedurft hätten, hatte sich der Bundesliga-Zweite lange Zeit schwer getan, wurde aber durch Hazard erlöst. Damit muss der Ende September verpflichtete Ingolstädter Trainer Andre Schubert weiter auf seinen ersten Sieg an neuer Wirkungsstätte warten.

BVB-Trainer Marco Rose ließ Kapitän Marco Reus und Abwehrspieler Manuel Akanji zunächst auf der Bank, um die beiden Stammkräfte der anhaltenden Terminhatz zu verzichten. Ganz verzichten mussten die Gastgeber auf Neuzugang Donyell Malen wegen eines Magen-Darm-Infekts. Insgesamt fehlten den Dortmundern gleich zehn Spieler.

Die vielen Umstellungen in der Startelf und der große Personalnotstand machten dem BVB gegen den Zweitliga-Letzten zu schaffen. Zwar übernahm er von Beginn an die Regie, erspielte sich bei aller Dominanz jedoch keine Torchancen. Gegen die sehr defensiv ausgerichteten Zweitligisten mangelte es dem Aufbauspiel an Tempo, Ideen und Tiefe. So musste Gäste-Keeper Fabijan Buntic in den ersten 25 Minuten nur selten eingreifen.

Erstmals Torgefahr erkennbar war in der 27. Minute als Marius Wolf den FC-Schlussmann mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze prüfte und Jude Bellingham nur wenige Sekunden später aus ähnlicher Entfernung die Latte traf. Ein Tor von Mats Hummels (32.) wurde wegen Foulspiels seines Teamkollegens Emre Can nicht anerkannt.

Ingolstadt setzte bei Dortmunder Ballbesitz auf zwei Fünferketten, um den Spielfluss zu unterbinden - und hatte damit lange Erfolg. So blieb die Partie in der 1. Halbzeit über weite Strecken unansehnlich. Top-Torjäger Erling Haaland wurde bei den Westfalen schmerzlich vermisst.

Der BVB erhöht nach der Pause etwas das Tempo. Steffen Tigges (52.) sorgt per Kopf für den zweiten Lattentreffer der Borussia. Danach fiel den Dortmundern gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Ingolstädter schon wieder nichts mehr ein. In wachsender Not wechselte Trainer Rose in der 71. Minute in Reus und Hazard zwei Profis ein, denen er eigentlich lieber eine Pause gegönnt hätte.

Die Maßnahme machte sich schon eine Minute später bezahlt, als Hazard zur ersehnten Führung traf. Neun Minuten später war es erneut der Belgier, der auf Pass von Julian Brandt, zur Stelle war und endgültig für die Entscheidung sorgte.

© dpa-infocom, dpa:211026-99-747013/5

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