Havertz als Erlöser: Glänzende Halbfinal-Chancen für Arsenal

Der FC Arsenal sichert sich im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League einen späten Sieg bei Sporting Lissabon. Die Tür zum Halbfinale stößt Nationalspieler Kai Havertz in der Nachspielzeit auf.
dpa |
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Kai Havertz traf zum späten 1:0-Sieg des FC Arsenal bei Sporting in Lissabon.
Kai Havertz traf zum späten 1:0-Sieg des FC Arsenal bei Sporting in Lissabon. © Armando Franca/AP/dpa
Lissabon

Dank Kai Havertz hat sich Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal im Viertelfinale der Champions League bei Sporting Lissabon eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet. Der Nationalspieler, der erst 20 Minuten vor dem Ende eingewechselt wurde, sorgte in der ersten Minute der Nachspielzeit für den 1:0 (0:0)-Siegtreffer im Hinspiel. Das Rückspiel findet am Mittwoch kommender Woche in London statt.

Im Regen von Lissabon wurden die auf Ballkontrolle fokussierten Gunners vom portugiesischen Double-Sieger zu Beginn mächtig unter Druck gesetzt. Das führte bereits in der 6. Minute zur ersten richtig dicken Möglichkeit durch Linksverteidiger Maxi Araújo, der bei seinem wuchtigen Abschluss von der Strafraumkante die Latte traf. Arsenals Keeper David Raya war noch mit den Fingerspitzen dran.

Sporting-Stürmer Luis Suarez (r.) hatte gegen Arsenals Verteidiger einen schweren Stand.
Sporting-Stürmer Luis Suarez (r.) hatte gegen Arsenals Verteidiger einen schweren Stand. © Armando Franca/AP/dpa

Havertz kommt und behält die Nerven

Die Gäste aus England zeigten sich nach knapp einer Viertelstunde erstmals vor dem Sporting-Tor - und das natürlich über Standards. Einen scharf vor das portugiesische Tor gezogenen Freistoß von Kapitän Martin Ödegaard klärte Sporting auf der Linie zum Eckball, den Noni Madueke direkt an die Latte setzte.

Die Torlatte stand in der Anfangsphase auf beiden Seiten im Mittelpunkt.
Die Torlatte stand in der Anfangsphase auf beiden Seiten im Mittelpunkt. © Armando Franca/AP/dpa

Arsenal übernahm in der Folge noch stärker die Kontrolle und wollte vor allem das eigene Tor absichern. Die vermeintliche Führung pfiff der deutsche Schiedsrichter Daniel Siebert nach Kontakt mit VAR Bastian Dankert jedoch wegen einer Abseitsstellung zurück (64.). In der Nachspielzeit schlug Havertz freistehend vor dem Tor dann noch nervenstark zu.

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