Gündogan-Wechsel zu ManCity perfekt

Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola bekommt seinen Wunschspieler: Der derzeit verletzte Ilkay Gündogan verlässt Borussia Dortmund und versucht's genau wegen Pep in der Premier League bei Manchester City.
| sid
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Abschied von Borussia Dortmund: Ilkay Gündogan.
dpa Abschied von Borussia Dortmund: Ilkay Gündogan.

Dortmund - Borussia Dortmund meldet Vollzug: Nationalspieler Ilkay Gündogan wechselt vom BVB in die Premier League zu Manchester City und begibt sich damit in die Hände von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Den zweiten Abschied eines Schlüsselspielers in diesem Sommer nach dem Wechsel von Mats Hummels zum FC Bayern gab die Borussia am Donnerstag bekannt.

Der BVB-Kapitän und Abwehrchef Hummels hatte in der vergangenen Woche seinen Transfer zu Bayern München auch formell perfekt gemacht.

 

 

Gündogan begründet seinen Transfer zu Manchester City mit dem ebenfalls dorthin wechselnden Trainer: "Mit Pep Guardiola als Trainer bin ich der Meinung, dass bei Manchester City die nächsten Jahre Großes entstehen kann."

Und er fügte hinzu: "Es ist kein Geheimnis, dass genau der Ballbesitzfußball, den Guardiola spielen lässt, sehr meinen Stärken zu Gute kommt."

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Guardiola, der in den vergangenen drei Jahren den FC Bayern trainierte, habe ihm "in ausführlichen Gesprächen klar deutlich gemacht, dass er mich in seinem Team haben will. Dass das Interesse dann trotz meiner Verletzung bestehen blieb, stärkte mich dann noch umso mehr, dass da ein Trainer ist, der mir wirklich vertraut und mich unbedingt haben möchte."

Es ist der dritte Anlauf

Der Katalane wollte den 25-Jährigen Mittelfeldspieler, der wegen einer ausgerenkten Kniescheibe die EM verpasst, schon zum FC Barcelona und zu den Bayern holen. Im dritten Anlauf kommen beide nun zusammen.

"Keine Frage bin ich aber auch den Dortmunder Fans und dem Verein sehr dankbar, die mich vor allem rund um meine damalige Rückenverletzung immer unterstützt haben", sagte Gündogan, der den BVB eigentlich schon 2015 in Richtung München verlassen wollte. Der Wechsel scheiterte aber am Veto des Vorstands.

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Gündogan dankte auch seinen "beiden Trainern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel, die mir in meiner Entwicklung unheimlich geholfen haben".

"Umso glücklicher" sei er "darüber, dass ich mein Versprechen halten konnte und der Verein für mich jetzt auch noch eine entsprechende Ablösesumme erhält." Diese beträgt rund 30 Millionen Euro, etwa fünf muss der BVB aber an Gündogans Ex-Klubs 1. FC Nürnberg (4,5 Mio.) und VfL Bochum (450.000) abgeben.

Ilkay Gündogan war operiert worden, nachdem er sich bei einem Basketball-Spiel die Kniescheibe ausgerenkt hatte. Weil er etwa fünf Monate ausfällt, stand der Transfer zuletzt auf der Kippe.

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