Grethlein rechnet mit alter FCN-Klubspitze ab

Aufsichtsrat Thomas Grethlein baut auf einen Neuanfang beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg und lässt an der bisherigen Vereinsspitze um den scheidenden Martin Bader kein gutes Haar.
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Wurde vor einem Jahr in sein Amt gewählt: FCN-Aufsichtsrat Thomas Grethlein.
dpa Wurde vor einem Jahr in sein Amt gewählt: FCN-Aufsichtsrat Thomas Grethlein.

Nürnberg - Aufsichtsratschef Thomas Grethlein hat mit der alten Führung des Zweitligisten 1. FC Nürnberg um Martin Bader abgerechnet und einen Neuanfang angekündigt.

"Sie können sicher sein, dass wir alle mit unserer Außendarstellung in den vergangenen Wochen und Monaten nicht zufrieden waren", sagte Grethlein am Dienstag bei der Vorstellung des neuen kaufmännischen Vorstandes Michael Meeske.

Dessen Verpflichtung bezeichnete der Vorsitzende des Kontrollgremiums "als ersten ganz wichtigen Schritt in eine bessere Zukunft".

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Ziel sei "eine dauerhafte Veränderung" beim kriselnden Traditionsklub. Meeske soll künftig unter anderem die Ressorts Finanzen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit verantworten. Gesucht wird neben ihm noch ein Sportvorstand.

"Da führen wir aussichtsreiche Gespräche", sagte Grethlein. Der in jüngster Zeit intern wie extern harsch kritisierte Bader war für die Ressorts Sport und Öffentlichkeitsarbeit zuständig; Ende September wird der Manager den Verein verlassen.

"Wir sind der Überzeugung, dass wir heute den Start für einen Neuanfang legen", sagte der Aufsichtsratsboss und kommentierte spitz: "Dieser Verein ist eine großartige Marke mit einer großartigen Tradition. Das muss Verpflichtung für uns alle sein, sich für den Verein einzusetzen und nicht für sich selbst."

Die Nürnberger hatten in den vergangenen Jahren ihre sportlichen Ziele regelmäßig verpasst und sich auch abseits des Platzes viele Fehltritte geleistet.

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