«Gauchos» im Dreierpack - Diego experimentiert

Pretoria (dpa) - Eine Woche vor dem WM-Auftakt experimentiert Diego Maradona noch an der richtigen Taktik für seine hochkarätig besetzte argentinische Nationalmannschaft. Im ersten Trainingsspiel elf gegen elf probierte der «Gaucho»-Coach in Pretoria ein 3-4-3-System aus.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Argentinien-Coach Diego Maradona steht beim Training vor einem leeren Tor.
dpa Argentinien-Coach Diego Maradona steht beim Training vor einem leeren Tor.

Pretoria (dpa) - Eine Woche vor dem WM-Auftakt experimentiert Diego Maradona noch an der richtigen Taktik für seine hochkarätig besetzte argentinische Nationalmannschaft. Im ersten Trainingsspiel elf gegen elf probierte der «Gaucho»-Coach in Pretoria ein 3-4-3-System aus.

In der Dreier-Abwehrkette fand sich auch Martin Demichelis vom deutschen Fußball-Meister Bayern München wieder. Die Riege der Routiniers vervollständigten Gabriel Heinze und Walter Samuel. Für die Abteilung Attacke stellte Maradona Lionel Messi und noch davor Gonzalo Higuain und Carlos Tevez auf.

Die Mannschaft, die möglicherweise auch am kommenden Samstag in Johannesburg die Startformation des zweimaligen Weltmeisters bilden könnte, gewann das Trainingsspiel mit 4:0 durch drei Tore von Real Madrids Higuain sowie einen Treffer von Messi. «Wir arbeiten alle gut und die ganze Gruppe ist sehr stark», sagte der Weltfußballer vom FC Barcelona zum gesamten 23-Mann-Kader der «Albiceleste».

Maradona, der seit seiner Amtsübernahme im Oktober 2008 über 100 Spieler in seinen Kader berufen hatte, könnte sich für die taktische Variante mit nur drei Abwehrspielern entscheiden, nachdem Nigerias Nigeria John Obi Mikel vom FC Chelsea nicht bei der WM-Endrunde spielen kann.

Neben dem stürmischen Dreierpack mit Messi, Higuain und Tevez hat Maradona noch drei weitere Hochkaräter in petto: Inter Mailands Diego Milito, der mit seinem Doppelpack das Champions-League-Finale gegen Bayern praktisch im Alleingang entschieden hatte, Schwiegersohn Sergio Agüero und Haudegen Martín Palermo, der nach jahrelanger Abstinenz in der Nationalmannschaft mit 36 Jahren so etwas wie seinen zweiten Fußballer-Frühling erlebt. «Es ist ein Traum für mich, bei der WM zu sein, und wir haben großes Vertrauen, dass wir ein großes Turnier spielen - weil wir sehr gut sind», sagte der Angreifer von den Boca Juniors aus Buenos Aires.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren