Fürth stürmt in Zweitliga-Spitzengruppe: 4:1 gegen Hannover

Die SpVgg Greuther Fürth beendet die nervige Heimserie. Und wie! Beim 4:1 gegen Hannover überzeugen die Franken und stürmen in die Spitzengruppe. Dagegen geht eine erschreckende Bilanz von Hannover weiter.
| dpa
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Fürths Branimir Hrgota (r) jubelt mit seinen Kollegen Havard Nielsen (2.v.r.), Sebastian Ernst (l) und Paul Seguin.
Fürths Branimir Hrgota (r) jubelt mit seinen Kollegen Havard Nielsen (2.v.r.), Sebastian Ernst (l) und Paul Seguin. © Daniel Karmann/dpa
Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth ist zum ersehnten Ende der Heimmisere in die Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt. Die Franken um Doppelpacker Branimir Hrgota jubelten am Sonntag beim überzeugenden 4:1 (2:0) gegen Hannover 96 über den ersten Sieg zu Hause seit Februar. Julian Green (22. Minute), Paul Seguin (27.) und Hrgota (52./69.) sorgten für den verdienten Erfolg.

"Ein rundum gelungener Tag. Respekt an meine Mannschaft für diese Leistung", sagte Trainer Stefan Leitl. "Wir haben erneut ein richtig gutes Spiel gezeigt. Die Mannschaft hat sich hochverdient mit einem 4:1 belohnt."

Fürth verbesserte sich auf Rang fünf und zog an den punktgleichen Niedersachsen (9) vorbei. Osnabrück (10), Kiel (11) und Bochum (11) sind in Reichweite. "Wer sich besser zeigt, wer mutiger spielt, wer besser in den Zweikämpfen ist, gewinnt das Spiel", sagte der starke Seguin. "Momentan macht es echt Spaß." Die Laune trübte auch das zwischenzeitliche 1:3 durch Hendrik Weydandt nicht (58.).

Die Gastgeber präsentierten sich lauf- und spielstark. Nach schöner Kombination über den agilen Hrgota und Havard Nielsen vollendete Green mit seinem ersten Saisontor. Sehenswert war auch die Vorbereitung für das 2:0 über Hrgota und David Raum, dessen Hereingabe Seguin veredelte. "Wir hatten immer Lösungen. Mit einem 2:0 war Hannover noch ganz gut bedient", analysierte Seguin. "Wenn sie am Ende sieben, acht kriegen..."

Ganz so schlimm kam es nicht. Hrgota erhöhte nach einem Konter mit Saisontor Nummer drei. Nach einer Systemumstellung verkürzte Joker Weydandt wie aus dem Nichts auf 1:3, doch Hrgota beseitigte dann alle Restzweifel. Für die so heimstarke Mannschaft von Hannover enden Auswärtsfahrten weiter trist: Die vergangenen sechs Spiele wurden allesamt verloren. "Das war ein Tag zum Vergessen", sagte 96-Trainer Kenan Kocak.

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