Freitagsspiele: Nürnberg der große Gewinner

Durch den 2:1-Sieg gegen den SC Paderborn schoben sich die Nürnberger vor auf Platz drei. Die Effenberg-Truppe verharrt auf dem 16. Platz. Der SV Sandhausen arbeitet sich mit einem Unentschieden gegen Fürth nach vorne auf Platz vier.
| dpa
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Köln - Aufstiegsträume im Frankenland: Der 1. FC Nürnberg hat zum Hinrundenabschluss in der 2. Fußball-Bundesliga die Hoffnungen auf die Rückkehr ins Oberhaus genährt. Der neunmalige deutsche Meister setzte sich zum Auftakt des 17. Spieltags 2:1 (1:0) gegen den kriselnden SC Paderborn mit Trainer Stefan Effenberg durch und kletterte nach dem dritten Sieg in Folge mit 27 Punkten vorerst auf Relegationsrang drei.

Zumindest in Schlagdistanz zum dritten Platz ist auch Lokalrivale SpVgg Greuther Fürth, der beim direkten Konkurrenten SV Sandhausen zu einem 1:1 (1:0) kam. Fürth (25) ist Siebter, Sandhausen (26) belegt den vierten Platz.

Wie Paderborn als 16. (16 Punkte) steckt auch der TSV 1860 weiter tief im Tabellenkeller fest. Die Löwen verloren gegen den FSV Frankfurt unglücklich 0:1 (0:1) und bleiben als Vorletzter (14 Punkte) auf einem direkten Abstiegsplatz.

Die zuvor in vier Spielen sieglosen Hessen festigten dagegen durch ihren dritten Auswärtssieg ihre Position im gesicherten Mittelfeld. In Nürnberg traf Niclas Füllkrug, bereits in der Vorwoche mit einem "Doppelpack" am 4:0-Sieg beim FC St. Pauli beteiligt, sehenswert per Freistoß (34.). Im zweiten Durchgang erhöhte Tim Leibold (73.), der Anschlusstreffer durch Kevin Stöger (89.) kam zu spät.

 

Lesen Sie hier: 0:1-Niederlage gegen den FSV - Löwen offensiv zu harmlos

 

Der FCN ist damit wettberwerbsübergreifend seit acht Spielen ungeschlagen. 25.102 Zuschauer sahen lange Zeit eine äußerst mäßige Begegnung. Beide Mannschaften leisteten sich im Spielaufbau viele Fehler, Offensivaktionen verpufften im Mittelfeld. Im Verlauf der ersten Halbzeit fand der "Club" jedoch besser ins Spiel und verlagerte das Geschehen zunehmend in die gegnerische Hälfte.

Nach der Pause blieb Nürnberg die tonangebende Mannschaft. Paderborn tat sich weiter schwer und brachte kaum einen Angriff sauber zu Ende. Da Nürnberg lange zu wenig aus der spielerischen Überlegenheit machte, blieb die Partie trotz Leibolds Treffer zerfahren.

In Sandhausen hatten die Gäste in der ersten Halbzeit vor 4850 Zuschauern deutlich mehr vom Spiel und gingen in der 33. Minute durch Goran Sukalo auch verdient in Führung. Der Slowene köpfte einen Freistoß von Robert Zulj unhaltbar für SV-Keeper Marco Knaller ins Tor. Für Sukalo war es das 50. Zweitliga-Tor im 300. Spiel. Den Ausgleich erzielte nach dem Wechsel Aziz Bouhaddouz (56.) nach feiner Vorarbeit des eingewechselten Ranisav Jovanovic.

 

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