Fragen und Antworten zum Zweitliga-Start

Zwei Wochen nach dem Erstliga-Rückrundenstart geht es auch in der 2. Liga wieder los. Leipzig ist quasi schon aufgestiegen, für die größte Aufregung sorgte zuletzt Absteiger Paderborn.
| dpa/sid
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Ralf Rangnick will mit RB Leipzig hoch hinaus.
dpa Ralf Rangnick will mit RB Leipzig hoch hinaus.

Berlin - Mit den Partien 1. FC Kaiserslautern gegen Union Berlin, VfL Bochum gegen SC Freiburg sowie SV Sandhausen gegen SC Paderborn geht es am Freitag (18.30 Uhr) in der 2. Bundesliga weiter.

RB Leipzig hat sich in der Winterpause mit 31 Toren in fünf Testspielen warm geschossen. Die Sachsen wollen keinen Zweifel daran lassen, dass sie der erste Aufsteiger in die Fußball-Bundesliga werden. Freiburg und Nürnberg haben ebenfalls gute Aussichten.

In der Abstiegszone geht mit dem 20. Spieltag das Hauen und Stechen weiter.

Die wichtigsten Fragen und Antworten...

WER SIND DIE AUFSTIEGSFAVORITEN?
Natürlich RB Leipzig. Der Klub von Getränkehersteller und Milliardär Dietrich Mateschitz führt vor dem Wiederbeginn am Freitag die Liga nach 19 Spielen mit 41 Punkten vor dem SC Freiburg (38) und dem 1. FC Nürnberg (33) an. Aber auch der FC St. Pauli (30), Eintracht Braunschweig (29) und der VfL Bochum (28) liegen im Kampf um Platz drei noch aussichtsreich im Rennen.

WER KÄMPFT GEGEN DEN ABSTIEG?
Die ehemaligen Bundesligisten MSV Duisburg (12 Punkte) als Tabellenletzter und TSV 1860 (14) werden es schwer haben. Fortuna Düsseldorf (20) und der SC Paderborn von Stefan Effenberg, mit 17 Punkten auf dem Relegationsplatz, befinden sich ebenfalls in großer Not.

WIE AKTIV WAREN DIE KLUBS AUF DEM TRANSFERMARKT?
Nicht besonders. Liga-Krösus Leipzig verzichtete ganz. Im vergangenen Winter holte der Klub noch vier Neue für 10,70 Millionen Euro. Insgesamt gaben die Vereine 1,51 Millionen Euro aus. Den dicksten Transfer vermeldete der 1. FC Heidenheim mit der Verpflichtung von Mittelstürmer Bard Finne. Der Norweger kam für 700.000 Euro von Erstligist 1. FC Köln.

WIE HOCH WAREN DIE EINNAHMEN DURCH TRANSFERS?
Im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher. Während die Vereine in der Saison 2014/15 zur Jahreswende gerade mal 750.000 Euro verdienten, waren es in diesem Winter 8,80 Millionen Euro. Den größten Anteil machten der Verkauf des Nürnberger Mittelfeldspielers Alessandro Schöpf zu Schalke 04 (5 Mio Euro) sowie der Wechsel von Braunschweigs Stürmer Emil Berggreen zu Mainz 05 (2,5 Mio) aus.

WER MACHTE IN DER WINTERPAUSE SONST NOCH AUF SICH AUFMERKSAM?
Natürlich der SC Paderborn. Die Penis-Affäre von Stürmer Nick Proschwitz hat Trainer Stefan Effenberg stark belastet, zumal die Hinrunde schon sportlich eine Enttäuschung war. Der meinungsfreudige Ex-TV-Experte durfte im Amt bleiben, allerdings mit der Auflage, die Mannschaft schnell aus dem Tabellenkeller zu führen. Proschwitz wechselte zum belgischen Erstligisten VV St. Truiden.

WIE KAM DAS FÜHRUNGSTRIO DURCH DIE VORBEREITUNG?
RB Leipzig sehr gut. Der Tabellenführer gewann alle fünf Testspiele. Bis auf den Langzeitverletzten Terrence Boyd sind alle fit. Im Team herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf. Selbst 8-Millionen-Euro-Mann Davie Selke droht die Bank. Beim SC Freiburg gab es Probleme in der Offensive. In vier Testspielen schoss der Sport-Club nur drei Tore, obwohl er mit Nils Petersen (17 Tore) den Top-Schützen der Liga stellt. Beim 1. FC Nürnberg herrscht weiter Aufbruchstimmung. In vier Tests gab es vier Siege.

WELCHE FÜHRUNGSKRÄFTE BRINGEN FRISCHEN WIND?
Fortuna Düsseldorf präsentierte in Marco Kurz vor Weihnachen einen neuen Coach. Der frühere Profi steht vor einer schwierigen Mission, soll die Rheinländer in der Klasse zu halten. Bei Union Berlin trat Sportdirektor Helmut Schulte am 1. Februar seinen Dienst an. Jetzt soll es für die Köpenicker in der Tabelle endlich nach oben gehen.

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