FIFA-Beben: Hauptsitz durchsucht, Verfahren eingeleitet!

Jetzt kracht's richtig beim Fußball-Weltverband! Nach den Festnahmen von mehreren FIFA-Funktionäre, hat die Schweizer Bundesanwaltschaft auch den Hauptsitz in Zürich durchsucht. Ein Strafverfahren wurde bereits eingeleitet.
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Der Hauptsitz der FIFA in Zürich wurde am Mittwochvormittag von der Schweizer Bundesanwaltschaft durchsucht.
dpa Der Hauptsitz der FIFA in Zürich wurde am Mittwochvormittag von der Schweizer Bundesanwaltschaft durchsucht.

Jetzt kracht's richtig beim Fußball-Weltverband! Nachdem am Mittwochmorgen mehrere FIFA-Funktionäre festgenommen wurden, hat die Schweizer Bundesanwaltschaft auch den Hauptsitz in Zürich durchsucht, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Zürich/München -  Zwei Tage vor den Präsidentschaftswahlen, bei denen Sepp Blatter als haushoher Favorit ins Rennen geht, wird der Fußball-Weltverband FIFA ordentlich durchgeschüttelt.

Zunächst hat die Züricher Kantonspolizei heute Morgen im Hotel Baur au Lac mehrere hochrangige FIFA-Funktionäre während einer Versammlung festgenommen. Der Vorwurf: Korruption bei der Vergabe von Weltmeisterschaften und TV-Rechten. Auch FIFA-Vizepräsident Jeffrey Webb gehört laut Medienberichten zu den sechs festgenommenen Fußball-Funktionären. Das berichtet der englische Sender BBC.

Kurz darauf der nächste Schlag: Die Ermittler der Budnesanwaltschaft rückten an und durchsuchten den FIFA-Hauptsitz in Zürich. Es wurden mehrere Dokumente sichergestellt. Offenbar befindet sich brisantes Material darunter was die Vergabe der WM betrifft.

Denn: Die Schweizer Staatsanwaltschaft hat rund um die Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar ein Strafverfahren eröffnet.

Lesen hier die Erklärung der Schweizer Justiz im Wortlaut

Wie das Schweizer Bundesamtes für Justiz bestätigte, sitzen die festgenommen Verdächtigen in Auslieferungshaft. Ihnen droht die Abschiebung in die USA. Den offiziell noch nicht genannten Personen wird von US-Ermittlern Betrug, Erpressung und Geldwäsche vorgeworfen. Laut Schweizer Behörden geht es um Bestechungszahlungen von über 100 Millionen Dollar seit den 90er Jahren.

Lesen Sie hier: Maradona: Fifa

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