Explosion am BVB-Mannschaftsbus: Bartra verletzt - Absage gegen AS Monaco

Am Dortmunder Mannschaftsbus waren drei Sprengsätze explodiert, der BVB-Spieler Marc Bartra wurde verletzt und musste operiert werden. In der Pressekonferenz der Polizei um 23:15 Uhr kamen neue Details zum Anschlag ans Licht.
| dpa,az
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Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Ina Fassbender/dpa 13 Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Der Trainer von Borussia Dortmund, Thomas Tuchel nach dem Anschlag.
Ina Fassbender/dpa 13 Der Trainer von Borussia Dortmund, Thomas Tuchel nach dem Anschlag.
Der Bus von Borussia Dortmund steht mit einer beschädigten Scheibe in Dortmund an einer Straße.
Ina Fassbender/dpa 13 Der Bus von Borussia Dortmund steht mit einer beschädigten Scheibe in Dortmund an einer Straße.
Spieler von Borussia Dortmund, darunter Pierre-Emerick Aubameyang (l) vor dem Hotel.
Ina Fassbender/dpa 13 Spieler von Borussia Dortmund, darunter Pierre-Emerick Aubameyang (l) vor dem Hotel.
Mitglieder der Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund und des Betreuerstabes stehen am 11.04.2017 in Dortmund in der Nähe eines Hotels um Trainer Thomas Tuchel (M) herum.
Ina Fassbender/dpa 13 Mitglieder der Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund und des Betreuerstabes stehen am 11.04.2017 in Dortmund in der Nähe eines Hotels um Trainer Thomas Tuchel (M) herum.
Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Ina Fassbender/dpa 13 Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Ina Fassbender/dpa 13 Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Spieler vom Fußballverein Borussia Dortmund, darunter Pierre-Emerick Aubameyang (M), stehen am 11.04.2017 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) vor einem Hotel.
Ina Fassbender/dpa 13 Spieler vom Fußballverein Borussia Dortmund, darunter Pierre-Emerick Aubameyang (M), stehen am 11.04.2017 in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) vor einem Hotel.
Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Carsten Linhoff/dpa 13 Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Carsten Linhoff/dpa 13 Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. Auf Bildern war zu erkennen, dass die hinterste Scheibe auf der rechten Seite zersplittert war.
Der beschädigt Bus.
Twitter 13 Der beschädigt Bus.
Mitglieder der Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund und des Betreuerstabes stehen am 11.04.2017 in Dortmund in der Nähe eines Hotels um Trainer Thomas Tuchel (M) herum.
Ina Fassbender/dpa 13 Mitglieder der Fußball-Mannschaft von Borussia Dortmund und des Betreuerstabes stehen am 11.04.2017 in Dortmund in der Nähe eines Hotels um Trainer Thomas Tuchel (M) herum.
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen riegelte die Straßen ab.
Twitter 13 Die Polizei in Nordrhein-Westfalen riegelte die Straßen ab.

Dortmund - Nach drei Explosionen am Mannschaftsbus von Borussia Dortmund ist das Champions-League-Spiel am Dienstagabend gegen AS Monaco abgesagt worden. Das teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstagabend mit. Die Partie soll nun am Mittwoch um 18.45 Uhr stattfinden.

Kurz nach 19:00 Uhr, nach der Abfahrt des Fußball-Bundesligisten vom Hotel zum Stadion, hatte es drei Detonationen in unmittelbarer Nähe des Mannschaftsbusses gegeben. Die Sprengsätze waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in einer Hecke versteckt.

Bekennerschreiben bei Tatort gefunden

Die Explosionen nahe dem Mannschaftsbus des BVB waren nach Angaben der Polizei ein gezielter Angriff auf das Dortmunder Fußballteam. Das sagte der Polizeipräsident Dortmunds, Gregor Lange, am Dienstagabend auf einer Pressekonferenz.

Nach dem Angriff ist in Nähe des Tatorts ein Schreiben gefunden worden. Die Echtheit werde derzeit "intensiv geprüft", sagte Staatsanwältin Sandra Lücke am Dienstagabend. Der Inhalt wurde aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht veröffentlicht.

Der BVB-Geschäftsführer schilderte seine Eindrücke nach dem Anschlag so: "Wir waren natürlich geschockt. Die Mannschaft war geschockt", sagte Watzke. Auch Trainer Thomas Tuchel habe die Attacke direkt mitbekommen, berichtete Watzke: "Thomas war natürlich auch geschockt, weil eine der Explosionen wohl direkt an seiner Seite stattgefunden hat."

Verletzter Bartra operiert

Der BVB-Bus wurde nach Vereinsangaben an zwei Stellen beschädigt. BVB-Verteidiger Marc Bartra wurde an der Hand verletzt und notärztlich versorgt.

Noch am Dienstagabend ist Bartra im Krankenhaus operiert worden. Er habe eine gebrochene Speiche im rechten Handgelenk und diverse Fremdkörpereinsprengungen im Arm, sagte der BVB-Pressesprecher Sasche Fligge auf einer Pressekonferenz.

Fußballfans auch am Hauptbahnhof abgereist - Polizei: "alles ruhig"

Gegen 23 Uhr haben die Fans der Teams aus Dortmund und Monaco auch den Hauptbahnhof der Stadt verlassen. "Alles ruhig verlaufen", twitterte die für den Bahnhof zuständige Bundespolizei am Dienstagabend. Nach den Explosionen in der Nähe des Dortmunder Mannschaftsbusses hatten die Einsatzkräfte bereits die besonnene Reaktion der Fans im Stadion gelobt.

Ursache weiterhin unklar

Die Ursache für die Explosionen war auch mehrere Stunden nach den Detonationen im Dortmunder Süden unklar. Die Sicherheitskräfte suchten die Umgebung mit einer Drohne ab. Wenig später teilte die Polizei mit, dass ein weiterer verdächtiger Gegenstand gefunden worden sei, ohne Details zu nennen. In einer späteren Mitteilung gab die Polizei dann allerdings bekannt, dass es sich beim verdächtigen Gegenstand "lediglich um Unrat" handelte.

Spieler berichtet von der Explosion

Torhüter Roman Bürki bekam die Verletzung von Marc Bartra direkt mit: "Ich saß in der hintersten Reihe neben Marc Bartra, der von Splittern der zerborstenen Rückscheibe getroffen wurde", sagte der Fußball-Profi von Borussia Dortmund der Schweizer Zeitung Blick.

"Der Bus bog auf die Hauptstraße ein, als es einen Riesenknall gab – eine regelrechte Explosion", sagte Bürki. Dann hätten sich die Spieler geduckt und auf den Boden gelegt. "Wir wussten ja nicht, ob noch mehr passiert."

"Hier im Stadion kein Grund zur Panik"

Stadionsprecher Norbert Dickel informierte die Fans vor Ort: "Es besteht jetzt hier im Stadion kein Grund zur Panik", sagte Dickel, der von einem "gravierenden Zwischenfall" sprach. Die Fans wurden aufgefordert im Stadion zu bleiben. Die Monaco-Fans skandierten "Dortmund, Dortmund".

"Bombenexplosion am Mannschaftsbus am Mannschaftshotel. Spieler in Sicherheit. Keine Gefahr im und am Stadion. Weitere Infos folgen. #bvbasm" hatte der Fußball-Bundesligist getwittert. "Bitte warten Sie auf offizielle Informationen + unterlassen Gerüchte und Spekulationen. Damit unterstützen Sie uns sehr", twitterte die Polizei, bevor es schließlich um 20.30 Uhr zur Absage kam.

Der Ort der Explosionen wurde weiträumig abgesperrt. Die Mannschaft sollte mit einem anderen Bus zum Stadion gebracht werden, blieb dann aber in der Nähe des Hotels.

In einer weiteren Polizeimitteilung hieß es: "Nach jetzigem Kenntnisstand sind die Scheiben des Busses (ganz oder teilweise) geborsten und eine Person wurde verletzt. Um was es sich bei der Explosion genau gehandelt hat oder wo genau etwas explodiert ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden."

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