Besonderheit zum Finale: Das gab es noch nie in der WM-Geschichte
Justin Bieber (32) performt während der ersten Halbzeitshow, die es bei einem Fußball-WM-Finale je gegeben hat. Wie das US-Magazin "Variety" berichtet, tritt der Popsänger als einer der Headliner an der Seite von Madonna, Shakira und der südkoreanischen Band BTS auf. Verantwortlich für das Spektakel zeichnen der Weltfußballverband FIFA und die Organisation Global Citizen.
Gespielt wird am 19. Juli im New York New Jersey Stadium. Elf Minuten soll die Show dauern, die als Premiere in die Geschichte eingehen wird.
Diese Stars stehen ebenfalls auf der Bühne
Und damit nicht genug, mit dabei sind zudem Burna Boy, der Dirigent Gustavo Dudamel und der PS22 Chorus. Coldplay gehört ebenfalls zum Aufgebot. Frontmann Chris Martin hat die Show als internationaler Kurator des Global Citizen Festivals zusammengestellt.

Für einen ungewöhnlichen Auftritt sorgen zudem die Muppets: Kermit der Frosch und Miss Piggy mischen sich unter die Musikstars.
Bieber selbst zeigt sich in einem Statement dankbar für die Einladung. "Die Fußball-Weltmeisterschaft bringt die Welt auf eine Weise zusammen, wie es sonst nichts kann", so der Sänger. Er sei froh, Teil der Halbzeitshow zu sein, "und noch dankbarer in dem Wissen, dass sie bereits jetzt hilft, Kindern auf der ganzen Welt den Zugang zu Bildung zu erleichtern".
Geld für Bildungsprojekte
Hinter dem Auftritt steckt ein konkreter Zweck. Die Show unterstützt den FIFA Global Citizen Education Fund, der 100 Millionen Dollar sammeln will, um Kindern weltweit den Zugang zu Bildung und Fußball zu ermöglichen. 50 Millionen Dollar sind bereits zusammengekommen. Zusätzlich fließt für jedes verkaufte WM-Ticket ein Dollar in den Fonds.
Burna Boy, der für den afrikanischen Kontinent auf der Bühne steht, nennt das eine Ehre und eine Verpflichtung zugleich. "Die Fußball-Weltmeisterschaft ist einer der wenigen Momente, die wirklich die ganze Welt zusammenbringen", schwärmt auch der Musiker. Afrika bei der ersten WM-Halbzeitshow zu vertreten, nehme er nicht auf die leichte Schulter.
Vergleich mit Live Aid
Hugh Evans, Mitbegründer und Chef von Global Citizen, ordnet das Ereignis zudem historisch ein. Es handle sich um die größte Zusammenkunft von Künstlern für einen guten Zweck seit Live Aid, sagt er. Möglicherweise werde es die meistgesehenen elf Minuten einer Musikdarbietung in der Fernsehgeschichte.
Live Aid war ein legendäres, weltweites Benefiz-Rockkonzert, das am 13. Juli 1985 stattfand. Organisiert von Bob Geldof und Midge Ure, sollte es Spenden gegen die damalige schwere Hungersnot in Äthiopien sammeln.
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