Eklat in 2. Liga: Aue-Fans beleidigen Leipzig mit Nazi-Vergleich

"Ihr wärt gute Nazis gewesen": Beim Zweitligaspiel zwischen Erzgebirge Aue und RB Leipzig sorgen die Aue-Fans für einen Nazi-Skandal. Der Verein verurteilt den Vorfall aufs "Allerschärfste".
| az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Mit diesem Banner haben die Fans von Erzgebirge Aue für einen Eklat gesorgt.
dpa Mit diesem Banner haben die Fans von Erzgebirge Aue für einen Eklat gesorgt.

Aue - Der vermasselte Rückrundenstart von RB Leipzig geriet am Freitagabend in den Hintergrund. Beim 2:0-Sieg von Aue beleidigten die Aue-Fans die Leipziger und den Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz  als Nazis. "Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das hinführt, weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen", war mit großen Lettern im Fanblock Aues zu lesen.

Ein anderes geschmackloses Plakat zeigt den Österreicher Mateschitz in Nazi-Uniform.

Auch nach dem Spiel sorgten die Aue-Fans für negative Schlagzeilen: Einige Chaoten stürmten den Rasen und bewarfen Leipzig-Spieler mit Schneebällen. Für das Aue, das durch den Sieg vorläufig das Tabellenende der zweiten Liga verlassen konnte, dürfte der Vorfall ein Nachspiel haben.

Via Twitter äußerte sich der Verein bereits zu den Vorfällen.

Auch offiziell hat der Verein inzwischen die Vorfälle aufs . "Mit Leuten, die Plakate und Banner mit derart verabscheuungswürdigen Inhalten in unser Stadion bringen und zeigen, wollen wir nichts zu tun haben!" erklärte der Club.

Eine Minderheit habe dafür gesorgt, "dass ein für den FC Erzgebirge Aue sportlich erfolgreicher Abend einen ungenießbaren Beigeschmack bekommen hat", erklärte Vereinspräsident Helge Leonhardt. "Wir können und möchten uns hierfür bei RB Leipzig entschuldigen."

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren