Eklat im Zug: Köln-Fans wollen AfD-Chef Lucke vertreiben

Eklat im ICE von Berlin nach Köln: Anhänger des 1. FC Köln entdecken dort AfD-Chef Bernd Lucke, beschimpfen ihn als Nazi und fordern ihn auf, den Zug zu verlassen. Schlichtungsversuche von Bahn-Mitarbeitern scheitern.
| az, SID
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Fans des 1. FC Köln wollten AfD-Chef Lucke aus dem ICE vertreiben.
firo/augenklick, dpa Fans des 1. FC Köln wollten AfD-Chef Lucke aus dem ICE vertreiben.

Köln - Fans des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wollten am Samstag ein Zeichen setzen und haben damit nach Informationen des Kölner Express für einen Eklat gesorgt. Im Bordbistro des ICE nach dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC erkannten Fans den umstrittenen AfD-Chef Bernd Lucke und forderten diesen mit den Worten "Wir wollen keine Nazis hier", auf, den Zug zu verlassen.

Laut express.de wollte Lucke an diesem Abend aber nicht als Politiker gesehen werden und habe erklärt: „Ich bin privat mit meiner Frau hier, lassen sie mich.“ Lucke wendet sich ans Personal, doch die Schlichtungsversuche scheiterten. Lucke rief schließlich die Polizei. In Hamm stellten die Beamten die Köln-Fans zur Rede und forderten sie auf, die Beleidigungen zu unterlassen.

Ab dem Bahnhof in Hamm standen bei jedem Halt Beamte bereit, die letztlich aber nicht eingreifen mussten. In Wuppertal stieg Lucke schließlich aus.

 

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