Ein 1:1 mit einem Sieger: FC Bayern

Das Unentschieden zwischen dem HSV und Hertha bringt beiden nichts im Titelkampf.
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Hart ging's her: Marcell Jansen gegen Patrick Ebert.
firo/Augenklick Hart ging's her: Marcell Jansen gegen Patrick Ebert.

HAMBURG - Das Unentschieden zwischen dem HSV und Hertha bringt beiden nichts im Titelkampf.

Ein Unentschieden, das die Bayern zum Sieger macht. Der Hamburger SV und Hertha BSC, Meisterschaftsrivalen der Münchner, trennten sich gestern 1:1, bleiben daher beide in der Tabelle hinter dem Titelverteidiger.

HSV-Keeper Frank Rost war enttäuscht: „Wir schaffen es einfach im Moment nicht, das zweite Tor zu machen. So müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.“ HSV-Coach Martin Jol: „Leider hat Hertha mit einem Sonntagsschuss ausgeglichen. Um ganz oben dranzubleiben, hätten wir gewinnen müssen.“

„Ich bin froh, dass die Mannschaft den Rückschlag durch das 0:1 weggesteckt hat“, sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß – und träumt weiter vom Titel. „Nach wie vor ist alles möglich.“ Schon nach acht Minuten führten die Hamburger. Per Co-Produktion eines Bald- und eines Ex-Bayern. Ivica Olic flankte von links, Marcell Jansen, der nach seiner Nervenentzündung im Rippenbereich sein Comeback feierte, verlängerte zum 1:0. „Hervorragende Vorarbeit von Olic“, lobte Premiere-Experte Stefan Effenberg.

Die Hertha fightete zurück. Doch Raffael schoss erst knapp vorbei (38.), scheiterte dann mit seinem Knaller an HSV-Keeper Frank Rost (43.). „Ein gutes Spiel“, analysierte Ex-Bayer Effenberg. „Durch das frühe Tor bekam der HSV Sicherheit. Doch dann wurde Hertha frecher und hatte folglich auch die eine oder andere Chance.“ HSV-Torjäger Mladen Petric, der wegen einer Schienbein-Verletzung passen musste, kritisierte. „Wir hätten auch nach dem Führungstor mehr Initiative ergreifen müssen.“

Piotr Trochowski ergriff die Initiative. Doch Hertha-Keeper Drobny meisterte den Mords-Schuss des Ex-Bayern (51.). Auch Jansens Geschoss flog knapp vorbei (65.). Herthas Kacar hatte sein Visier besser eingestellt, hämmerte den Ball aus 30 Metern in den Winkel – 1:1 (66.). „Ein Weltklasse-Tor“, befand Effe.

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