Eigentor und Rot: Regensburg verliert 1:5

Beim vermutlichen Bundesliga-Aufsteiger Bochum schlägt sich Regensburg lange wacker, geht dann aber unter. Noch ist der Klassenerhalt nicht fix. Die nächste Chance folgt gegen ein weiteres Spitzenteam.
| dpa
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Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigt dem Regensburger Benedikt Saller nach Videobeweiss die Rote Karte.
Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigt dem Regensburger Benedikt Saller nach Videobeweiss die Rote Karte. © Roland Weihrauch/dpa
Bochum

Der finale Schritt zum Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga ist dem SSV Jahn Regensburg beim Tabellenführer VfL Bochum nicht gelungen. Nach einem guten Start mit dem elften Saisontor von Andreas Abers (26. Minute) verloren die Oberpfälzer am Sonntag beim ersten Aufstiegsanwärter mit 1:5 (1:2). "Auch wenn wir noch ein Nachholspiel haben, es sind jetzt alles richtige Endspiele für uns", sagte Torhüter Alexander Meyer. "Donnerstag haben wir das nächste Spiel. Jetzt müssen wir ein anderes Gesicht zeigen, so dürfen wir uns nicht präsentieren."

Die Chancen auf eine Überraschung der Gäste waren aber erst nach der Roten Karte für Benedikt Saller (59.)wegen groben Foulspiels dahin. Nur zwei Minuten später nutzten die Bochumer die Überzahl zum 3:1 durch Gerrit Holtmann. Robert Zulj (78.) und Silvere Ganvoula mit einem verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit erhöhten noch für die Bochumer, die dicht vor dem Bundesliga-Aufstieg stehen.

Der Jahn schlug sich auch selbst. Denn beim 1:2 fabrizierte Jan-Niklas Beste (38.) ein Eigentor. Eine Hereingabe von Robert Tesche wollte der Außenverteidiger, der das Kopfballtor von Albers mit einer präzisen Flanke vorbereitet hatte, locker mit dem linken Fuß klären. Er traf den Ball unglücklich - Tor statt Eckball. Den Foulelfmeter kurz vor Ende verursachte Beste dann auch noch.

Tesche (29.) hatte für die am Ende zu hoch siegenden Bochumer zuvor mit einem Distanzschuss das viel zu rasche 1:1 erzielt. Dem Jahn bleiben immerhin noch drei Chancen gegen Kiel, Sandhausen und St. Pauli, um den Verbleib in der 2. Liga perfekt zu machen. "Die Art und Weise, wie wir heute aufgetreten sind, wie der eine oder andere unterwegs war, macht uns nachdenklich", sagte Trainer Mersad Selimbegovic.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-530502/2

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