Drei Tore in zehn Minuten: Regensburg siegt "wie im Rausch"

Der Jahn bejubelt den ersten Sieg 2021. Die jüngste Durststrecke beenden Doppelpacker George und Stolze gegen Sandhausen nach einem 0:1-Rückstand mit Toren im Eiltempo.
| dpa
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Die Mannschaft von Regensburg jubelt nach einem Treffer gegen Sandhausen.
Die Mannschaft von Regensburg jubelt nach einem Treffer gegen Sandhausen. © Armin Weigel/dpa
Regensburg

Nach einem befreienden Tor von Matchwinner Jann George ging bei Jahn Regensburg die Post ab. Mit dem ersten Sieg des Jahres gegen den SV Sandhausen verhinderten die Oberpfälzer, in der 2. Fußball-Bundesliga in die Abstiegszone zu rutschen. Der Jahn bejubelte im eigenen Stadion am Sonntag ein 3:1 (0:1) und erhöhte seinen Vorsprung auf den Tabellen-15. Sandhausen auf sechs Punkte.

Innerhalb von nur zehn Minuten wendeten die Gastgeber nach der Pause mit den ersten zwei Saisontoren von Offensivakteur George (58./68. Minute) sowie dem Treffer von Stürmer Sebastian Stolze (63.) eine Partie, die in der ersten Hälfte von den Gästen diktiert worden war.

"Man hat gemerkt, was ein Tor bedeuten kann. Wir waren dann wie im Rausch, haben uns mehr zugetraut", sagte Mersad Selimbegovic. Der Trainer war wie alle beim Jahn erleichtert, dass die Durststrecke von zuvor fünf sieglosen Partien mit nur zwei Punkten beendet werden konnte: "Der Sieg war sehr wichtig in dieser Phase."

Zunächst sah es nach einem Erfolgserlebnis nicht aus. Nach einem langen Ball von Nils Röseler aus der eigenen Spielhälfte war Stürmer Daniel Keita-Ruel zu schnell für Gegenspieler Sebastian Nachreiner und traf zur Sandhäuser Führung. Alexander Esswein hätte sogar bei zwei guten Abschlussaktionen erhöhen können (39./41.).

Im zweiten Durchgang präsentierte sich ein verwandelter Jahn, wozu auch taktische und personelle Umstellungen beitrugen. Kaan Caliskaner leitete die Wende mit einem energischen Vorstoß über die linke Seite ein, den George in seinem 100. Zweitligaspiel erfolgreich vollendete.

Das 1:1 wirkte wie ein Ruck. Der bis dahin wirkungslose Stolze wendete nach einer feinen Einzelaktion die Partie mit seinem Linksschuss. Und George, der die Vorlage gegeben hatte, sorgte auf Zuspiel von Benedikt Saller für die Entscheidung.

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