Die Borussen lassen's krachen

In Dortmund war am Sonntag die schwarz-gelbe Hölle los: Mehrere hunderttausend Fans feiern den Deutschen Meister.
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Dortmund stand Kopf: Am Sonntag feierte die Stadt den neuen Deutschen Meister. Freudentaumel in Schwarz-Gelb.
dpa 13 Dortmund stand Kopf: Am Sonntag feierte die Stadt den neuen Deutschen Meister. Freudentaumel in Schwarz-Gelb.
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In Dortmund war am Sonntag die schwarz-gelbe Hölle los: Mehrere hunderttausend Fans feiern den Deutschen Meister.

Dortmund - Dortmund im schwarz-gelben Ausnahmezustand: Die Meisterfeierlichkeiten des Ballspielvereins Borussia 09 haben alle Grenzen gesprengt und eine ganze Stadt aus den Angeln gehoben. Die rund 400.000 Fans säumten die Straßen, hingen in den Bäumen, an Straßenschildern, in den Fenster und standen auf den Dächern: Alles nur, um einen Blick auf ihre Helden zu erhaschen.

Selbst die Hunde trugen die Vereinsfarben, als der BVB im Herzen des Ruhrpotts die siebte Meisterschaft feiert. „Das ist das größte Fest in der Geschichte der Bundesliga“, sagte Dortmunds Präsident Reinhard Rauball. Ein erster Höhepunkt war die Umrundung des Borsigplatzes, der Geburtsstätte des BVB. Knapp 20.000 Fans hatten sich an dem historischen Ort versammelt, um die Meisterschale aus nächster Nähe zu sehen. „Diese eineinhalb Runden werden die Jungs in ihrem Leben nie vergessen“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. „Ich habe Tränen in den Augen gehabt“, sagte Trainer Jürgen Klopp angesichts des emotionalen Empfangs.

Für Klopp ist es „das größte Fest, das man sich vorstellen kann“: „Die Fans geben alles, und wir geben auch alles.“ Für Sebastian Kehl, der bereits 2002 zum Meisterteam gehört hatte, was es einfach nur „Wahnsinn“. Nur im Schritttempo konnte sich der offene Meisterbus durch die schwarz-gelben Menschenmassen bewegen. Ganz vorne hatte sich der scheidende „Kapitän der Herzen“ Dede, eingehüllt in die brasilianische Fahne, platziert. Wie seine Mannschaftskameraden musste auch der Publikumsliebling die Spuren der langen Nacht hinter einer dunklen Sonnenbrille verstecken.

Zur Stärkung gab es Currywurst für die Helden, die des Feierns noch lange nicht müde waren. Innenverteidiger Neven Subotic, der bereits ein Video von seiner spontanen Meisterfeier auf den Dortmunder Straßen nach dem 2:0 gegen Nürnberg am 32. Spieltag auf Youtube ins Internet gestellt hatte, war wieder laut singend mit einer Kamera unterwegs: „Ich will das mit der ganzen Welt teilen“, sagte Subotic. Der überragende Mittelfeldspieler Nuri Sahin, dessen Wechsel zum spanischen Rekordmeister Real Madrid feststeht, wollte noch nicht an die Zukunft denken: „Ich will das alles heute hier einfach nur in mich aufsagen“, sagte Sahin.

Zusammen mit dem Rest der jungen, hungrigen Mannschaft, die auch außerhalb des Platzes eine echte Einheit bildet. „Die Mannschaft hält zusammen, auch beim Feiern“, sagte Mats Hummels, der die Party im Pott einfach nur „sensationell“ fand. Bereits nach dem Schlusspfiff gegen Eintracht Frankfurt (3:1) am Samstag waren im ausverkauften Signal Iduna Park alle Dämme gebrochen. Fans stürmten den Rasen und sorgten für eine sehr kurze Siegerehrung.

Die Spieler flüchteten Katakomben und feierten dort auf ihre Art: Mit Bierduschen für Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Klopp auf der Pressekonferenz. Später ging es auf dem Bankett und in einer Diskothek weiter ausgelassen, aber etwas gesitteter zu. Ziel des Autokorsos am Sonntag waren die Westfalenhallen, wo sich über 100.000 Fans eingefunden hatten, um die Meister zu feiern. Für die nötige Stimmung sorgten auf der größten Showbühne Stars wie Nena, Atze Schröder und Guildo Horn.

In der Nacht zum Sonntag hatten bereits Tausende in der Dortmunder Innenstadt den Titel gefeiert. Insgesamt verliefen die Feierlichkeiten friedlich, das große Polizeiaufgebot von rund 1500 Beamten musste nur bei kleineren Streitigkeiten eingreifen, einige Personen wurden festgenommen. Ein BVB-Fan verletzte sich allerdings schwer. Der 19-Jährige aus Verden stürzte gegen 23.00 Uhr von einer fünf Meter hohen Mauer und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

 

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