DFL-Boss Seifert: Niersbach Favorit auf Platini-Nachfolge

Sollte Michel Platini zum neuen FIFA-Chef gewählt werden, braucht die UEFA einen neuen Präsidenten. Die Rufe nach DFB-Präsident Niersbach werden lauter.
| SID
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Wolfgang Niersbach (l) und Michel Platini.
dpa Wolfgang Niersbach (l) und Michel Platini.

Sollte Michel Platini zum neuen FIFA-Chef gewählt werden, braucht die UEFA einen neuen Präsidenten. Die Rufe nach DFB-Präsident Niersbach werden lauter.

Frankfurt/Main - Für DFL-Boss Christian Seifert ist DFB-Präsident Wolfgang Niersbach der große Favorit auf den Chefposten bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA). "Er wäre sicherlich ein mehr als geeigneter Kandidat - wenn er es denn möchte", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) der Sport Bild: "Sollte er sich zur Wahl stellen, wird es für jeden Herausforderer ziemlich schwierig, zu gewinnen."

Niersbach gilt als Anwärter auf das Amt des UEFA-Präsidenten, falls der bisherige Europa-Boss Michel Platini am 26. Februar 2016 zum neuen Präsidenten des Weltverbands FIFA gewählt wird. Niersbach selbst hält sich bisher bei dieser Frage bedeckt. Allerdings könnte schon Mitte September bei der UEFA-Versammlung auf Malta geklärt werden, ob der 64-Jährige als Platini-Nachfolger installiert werden soll.

Sollte Niersbach den Deutschen Fußball Bund (DFB) verlassen, gilt Ligaboss Reinhard Rauball als Kandidat auf den Chefposten beim DFB. Seifert könnte dann zum alleinigen Bundesliga-Boss aufsteigen. Der 46-Jährige will dieses Thema aber noch klein halten. "Die Zusammenarbeit mit Reinhard Rauball als Ligapräsidenten funktioniert hervorragend", sagte Seifert: "Solange er im Amt ist, stellt sich die Frage nach einer alternativen Führungsstruktur aus meiner Sicht nicht."

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