DFB-Keeperin Schult: "Die gehen zur Sache"

Zweiter EM-Auftritt der DFB-Frauen: Nationaltorhüterin Almuth Schult erwartet gegen Italien ein umkämpftes Duell. Für ihre verletzt Teamkollegin Svenja Huth ist das Turnier so gut wie gelaufen.  
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Optimistisch: DFB-Torhüterin Almuth Schult.
dpa Optimistisch: DFB-Torhüterin Almuth Schult.

Zweiter EM-Auftritt der DFB-Frauen: Nationaltorhüterin Almuth Schult erwartet gegen Italien ein umkämpftes Duell. Für ihre verletzt Teamkollegin Svenja Huth ist das Turnier so gut wie gelaufen.

Sint-Michielsgestel - Nationaltorhüterin Almuth Schult blickt dem zweiten EM-Spiel gegen Italien am Freitag (20:45 Uhr/ARD) optimistisch entgegen.

"Heute fällt der Startschuss für die Vorbereitung auf Italien. Wir werden uns im Training auf den letzten Pass und den Torabschluss konzentrieren. Dann hoffen wir, dass wir zulegen und gegen Italien unsere Tore machen", sagte Schult auf der Pressekonferenz am Mittwoch im Teamquartier im niederländischen Sint-Michielsgestel.

Nach der umkämpften Nullnummer gegen Schweden zum Auftakt erwartet die 26-Jährige vom VfL Wolfsburg "grundsätzlich ein ähnliches Spiel" in Tilburg. "Sie werden auch auf Konter spielen, wir müssen wieder bei Bällen in die Tiefe aufpassen", sagte Schult.

Außerdem dürfe sich der achtmalige Europameister nicht provozieren lassen: "Die gehen zur Sache, und das nicht immer mit fairen Mitteln." Italien hatte sein Auftaktspiel in der Gruppe B gegen Russland am Montag etwas überraschend 1:2 (0:2) verloren.

Huth mit Muskelfaserriss

Nationalspielerin Svenja Huth zog sich im EM-Auftaktspiel einen leichten Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund nach einer MRT-Untersuchung mit. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte die 26 Jahre alte Angreiferin des 1. FFC Turbine Potsdam zu einem möglichen Halbfinale wieder ins Turnier einsteigen, erklärte der DFB weiter.

"Unsere medizinische Abteilung wird Svenja nun intensiv behandeln und dann müssen wir abwarten, wie sich ihre Genesung entwickelt", sagte Bundestrainerin Steffi Jones. Huths Ausfall stellt eine weitere Schwächung der deutschen Offensive dar, nachdem Routinier Alexandra Popp vor Beginn der Endrunde in den Niederlanden eine Knieverletzung erlitten hatte.

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