DFB-Elf Gegen Kamerun: Jogi-Dämmerung? Genug gejammert!

Gunnar Jans, Sportchef der AZ, über das 2:2 der DFB-Elf gegen Kamerun, das Trainingslager in Südtirol, Führerschein-Affären und fehlende Leidenschaft und Euphorie.
| Gunnar Jans
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Was ist nur los in diesem Fußball-Land, was passiert da gerade mit dieser Mannschaft, die doch Titelfavorit sein soll? Wo sind Leidenschaft, Begeisterung, Euphorie oder wenigstens Vorfreude geblieben?

Lesen Sie hier: Gegen Kamerun fast blamiert: DFB-Elf im Check

Es war kein gutes Trainingslager in Südtirol. Was die Außenwirkung angeht, die katastrophal anmutet, war’s wohl das schlechteste. Verletzungen auf dem Platz und beim PR-Termin, Biesel- und Führerschein-Affären: Einen „Rückfall in die Flegeljahre“ sieht die FAZ; im Mercedes-Presseclub kurz vor Anpfiff gegen Kamerun geißelt ein Weltmeister von 1974 (Bonhof) die Personalpolitik des Bundestrainers als inkonsequent, einer von 1990 (Thon) verkündet, es werde „die letzte WM von Löw sein, egal wie es ausgeht“. Und Jauch fragt ratlos in die Nacht: „Fest oder Fiasko?“

Die Jogidämmerung setzte sich fort beim nicht mal ausverkauften (!) Heimspiel elf Tage vor WM-Beginn. Mau der sportliche Wert, einem peinlichen Rückstand folgte ein Hauch von Teamgeist, am Ende ist das 2:2 eher Rückschlag als Schritt nach vorn. So bleibt nur die vage Ahnung, dass mehr Fragen offen als gelöst sind. Und die Gewissheit, dass Jammern auch nix bringt. Zeit wird’s, dass es losgeht. Kann ja nur besser werden.

 

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