DFB-Elf: Die weißen Brasilianer

Beim 3:2 gegen den Rekordweltmeister liefert die DFB-Auswahl die größere Show. Bundestrainer Löw denkt an Titel: „Wir müssen den nächsten Schritt machen“
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3:2 gegen Brasilien: Die besten Bilder vom Spiel der DFB-Elf
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So könnte die Erfolgsformel der Nationalelf für die Euro 2012 aussehen: ein Bayern-Block um Neuer, Lahm und Schweinsteiger, dazu Dortmunds Talente wie Mario Götze.
dpa 15 So könnte die Erfolgsformel der Nationalelf für die Euro 2012 aussehen: ein Bayern-Block um Neuer, Lahm und Schweinsteiger, dazu Dortmunds Talente wie Mario Götze.

Beim 3:2 gegen den Rekordweltmeister liefert die DFB-Auswahl um den überragenden Mario Götze die größere Show. Bundestrainer Löw denkt an Titel: „Wir müssen den nächsten Schritt machen“

Stuttgart -La Ola rollte durch Stuttgarts neue Arena, die DFB-Stars machten mit den Fans die Welle – und das völlig zurecht! Deutschlands junges Team um den großartigen Dortmunder Mario Götze entzauberte gestern Abend Rekordweltmeister Brasilien: 3:2 endete die Partie. Es war der erste Sieg gegen die Südamerikaner seit fast 18 Jahren, der erst vierte Triumph im 21. Duell mit der einst gefürchteten Selecao. Und obwohl es nur ein Freundschaftsspiel war, war es ein riesiges Fest!

Entsprechend stolz war Bundestrainer Joachim Löw. Er sagte: „Wenn man sieht, mit welcher Freude und Lust hier in einem Freundschaftsspiel gespielt wurde, dann bringt das den deutschen Fußball voran.“ Tatsächlich war’s ja auch ein Testspiel de luxe. Denn zu überprüfen gab es genug: 1. Wie viele Bayern-Spieler verträgt eine DFB-Elf? 2. Wie weit ist Dortmunds Zauberlehrling Mario Götze? 3. Macht ein Länderspiel so früh in der Saison überhaupt Sinn? 4. Was taugt die Selecao 2011?

Frage eins beantwortete Löw: Sieben! Neuer im Tor, Badstuber und Lahm in der Verteidigung, Schweinsteiger und Kroos in der Mittelfeld-Schaltzentrale, Müller hinter der einzigen Spitze Gomez. Verstärkt wurden die glorreichen Sieben durch zwei Dortmunder (Hummels, Götze), einen Wolfsburger (Träsch) und einen Podolski. Es war ein Jungspund-Team, das derart auftrumpfte. „Ich glaube“, sagte Löw, „Schweinsteiger und Lahm (beide sind 27, d. Red.) waren die ältesten Spieler auf dem Platz.“

Frage zwei beantwortete Mario Götze auf dem Feld: ballsicher, souverän, schnell, kreativ, offensiv und immer wieder genial (siehe auch nächste Seite) – ein Bubi-Özil. Bereits in Minute sechs schoss er aufs Tor, sein Treffer zum 2:0 (67.) aus spitzem Winkel – nach herrlicher Kroos-Vorlage – war abgezockt, schön und brasilianischer als alles, was die Selecao bot.

Frage drei lässt sich nach dem 3:1 auch beantworten: Die Partie machte unglaublich viel Spaß, die Fans in Stuttgart feierten schon vor Bastian Schweinsteigers souverän verwandelten Elfmeter zur Führung (61.). Und angesichts des prominenten Gegners blieb auch der übliche „Deutschland absolviert lustlos ein Testspielchen“-Effekt aus. Die Löw-Elf ging aggressiv und inspiriert zu Werke, dominierte von Beginn an. Sogar Ex-Bayer Giovane Elber, bekanntlich ein Brasilianer, lobte den DFB-Stil: „Sehr schön, sehr schnell, das Spiel gefällt mir.“ Und weiter: „Deutschland hat super kombiniert, hat das Spiel schnell gemacht – Brasilien ist nur hinten drin gestanden.“

Tatsächlich lief die Kugel geschmeidiger durch die deutschen Reihen. „Da haben zwei Topmannschaften gegeneinander gespielt. Wir müssen uns nicht verstecken“, sagte Schweinsteiger, „wir haben ja in den letzten sechs Jahren mit den Spaniern immer auf hohem Niveau gespielt. Der Sieg geht schon in Ordnung.“

Stimmt. Die Gegentreffer der Brasilianer – ein von Robinho verwandelter Elfmeter (71.) und ein kosmetisches Anschlusstor von Irokesen-Jungstar Neymar (90.) – konnten den Gesamteindruck nicht schmälern. Götze glänzte mit Geistesblitzen, Kroos mit überraschenden Pässen, Schweinsteiger mit technischen Kabinettstückchen. Und kämpferisch waren er – vor allem Schweinsteigers Vorarbeit zum 3:1 von André Schürrle (80.) war großartig – und seine Kollegen eh besser.

Womit Frage vier auch beantwortet wäre: Die Brasilianer sind besser als es die letzten Turnier-Blamagen – Viertelfinal-Aus bei der WM 2010 und Viertelfinal-K.o. bei der Copa America 2011 – vermuten lassen würden, aber Weltmeister zu Hause? „Wer 2014 Weltmeister werden will, der muss Deutschland schlagen“, sagte Giovane Elber. Und auch Löw, der zunächst die EM 2012 vor der Brust hat, sagte: „Wir sind bei den letzten Turnieren immer sehr knapp gescheitert, wir müssen darauf hinarbeiten, den nächsten Schritt zu machen.“

 

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