Kommentar

Der Umgang des DFB mit Löw gehört sich so nicht

Sport-Vize Krischan Kaufmann über den Umgang des DFB mit Bundestrainer Jogi Löw.
| Krischan Kaufmann
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Der 4. Dezember soll es also sein, der Tag der großen Abrechnung beim DFB mit dem Bundestrainer. Joachim Löws ganz persönlicher D-Day – kurioserweise darf sich der 60-Jährige dabei nicht einmal selbst verteidigen. Das muss für ihn aus hierarchischen Gründen sein direkter Vorgesetzter, Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff, übernehmen.

Die Verbands-Bosse haben Löw nun, wie es gönnerhaft in einer kurzen Pressemitteilung heißt, bis dahin Zeit gegeben, um "die aktuelle Situation der Nationalmannschaft grundlegend aufzuarbeiten. Sportlich, um die Ursachen der deutlichen Niederlage von Sevilla zu analysieren. Und persönlich, um die eigene große Enttäuschung zu verarbeiten. Das gehört sich so."

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Ob Jogi Löw weiterhin der richtige Mann für diese Mannschaft ist, ob es ihm nach 14 Jahren im Amt noch gelingen kann, dieses Team und vor allem sich selbst neu zu erfinden – das ist tatsächlich eine Frage, die vielleicht nur mit einem Nein beantwortet werden kann. Auf jeden Fall aber müsste der Bundestrainer die Chance erhalten, seine persönliche Analyse, zu der ja auch ein Rücktritt gehören könnte, auch höchstselbst bei der Sitzung am 4. Dezember vorzutragen.

Das, lieber DFB, gehört sich nämlich so!

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