Der Schmerz ist der Gegner

Adam will’s wissen: Der tschechische Nationalspieler Adam Hlousek kämpft um eine Rückkehr ins Team – und gegen die Schmerzen.
| Christian Dotterweich
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Adam Hlousek ist wieder im Training und hofft auf Spielpraxis bei den Amateuren.
Christian Dotterweich Adam Hlousek ist wieder im Training und hofft auf Spielpraxis bei den Amateuren.

Adam will’s wissen: Der tschechische Nationalspieler Adam Hlousek kämpft um eine Rückkehr ins Team – und gegen die Schmerzen.

Nürnberg - Kreuzbandriss, die Zweite: Nach 2002 erwischte es Adam Hlousek vor einem Jahr erneut. Der 24-Jährige wusste nun, was auf ihn zukommt, und schindet für sein Comeback. In der Winterpause 2012 kam er von Slavia Prag, vorher stand er beim 1. FC Kaiserslautern in Lohn und Brot.

Nur auf elf Ligaspiele brachte es der Offensivmann beim Club. Im Spiel gegen die Bayern (0:1) riss dem Tschechen ohne Fremdeinwirkung das Kreuzband. „Das wird nichts mehr bis zum Saisonende“, prognostizierte da Trainer Dieter Hecking. Er sollte Recht behalten.

Nach zwei für einen Fußballer so heftigen Verletzungen hat Hlousek derzeit nur ein Ziel: „Ohne Schmerzen trainieren und gesund bleiben.“ In dieser und der nächsten Woche will Hlousek voll mittrainieren. „Vielleicht kann ich bei den Amateuren Spielpraxis sammeln.“

„Mein einziger Gegner waren die Schmerzen“, so Hlousek, der trotz Trainingsrückstand nahe bei der Mannschaft ist. Unter Dieter Hecking kam er zum Club, bei Michael Wiesinger könnte er wieder einsteigen. Den Trainerwechsel sieht der Tscheche positiv und verspricht: „Es wird sicher noch besser.“ Dann vielleicht auch wieder mit ihm auf der linken Außenbahn, wo er am liebsten spielt.

 

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