Delegierte: Platini verzichtet auf Kandidatur als FIFA-Präsident

Eine Niederlage gegen Sepp Blatter bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten zu vermeiden, tritt UEFA-Präsident Michel Platini gar nicht erst an. Blatter-Gegenkandidaten werden ohnehin keine Chancen eingeräumt.
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Michel Platini zieht eine weitere Kandidatur zum UEFA-Präsidenten einem Kampf gegen FIFA-Boss Blatter vor.
dpa Michel Platini zieht eine weitere Kandidatur zum UEFA-Präsidenten einem Kampf gegen FIFA-Boss Blatter vor.

Monaco - UEFA-Präsident Michel Platini wird im kommenden Jahr nicht gegen Amtsinhaber Joseph Blatter um den Posten als Chef des Fußball-Weltverbands FIFA antreten. Dies sagte der Franzose bei einem Treffen hinter verschlossenen Türen mit Spitzenvertretern der 54 Mitgliedsverbände der Europäischen Fußball-Union UEFA nach Angaben mehrerer Sitzungsteilnehmer.

"Ich denke, das ist die logische Entscheidung", erklärte Islands Verbandspräsident Geir Thorsteinsson am Donnerstag. Man habe sich für "Frieden" entschieden. Damit geht Platini bei der Wahl beim Kongress am 29. Mai 2015 einer wahrscheinlichen Niederlage aus dem Weg. Stattdessen wird erwartet, dass der 59-Jährige für eine dritte Amtsperiode als UEFA-Präsident antritt.

Blatter hatte vor der WM in Brasilien erklärt, eine fünfte Amtszeit anzustreben. Dafür war der 78-Jährige deutlich von den Verbänden Europas kritisiert worden, die anderen fünf Konföderationen wollen den FIFA-Chef jedoch unterstützen. Bislang hat lediglich der frühere Weltverbands-Funktionär Jérôme Champagne eine Gegenkandidatur angekündigt, ihm werden keine Chancen eingeräumt.

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