Christian Hirmer: "Der DFB wollte keine Küchen im Haus"

Das Münchner Unternehmen Hirmer baut das Camp der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien für die Weltmeisterschaft – später kann hier jeder seinen Urlaub verbringen.  
| Gunnar Jans
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4 Häuser direkt am Atlantik: Diese Computergrafik zeigt das Ressort „Campo Bahia“ in Brasilien, das der DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw (r.) bei der WM 2014 bewohnen will
DFB/campobahia/dpa 2 4 Häuser direkt am Atlantik: Diese Computergrafik zeigt das Ressort „Campo Bahia“ in Brasilien, das der DFB-Tross um Bundestrainer Joachim Löw (r.) bei der WM 2014 bewohnen will
Der Blick auf die Anlage: Im März 2014 soll fertig gebaut sein.
DFB/campobahia/dpa 2 Der Blick auf die Anlage: Im März 2014 soll fertig gebaut sein.

Das Münchner Unternehmen Hirmer baut das Camp der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien für die Weltmeisterschaft – später kann hier jeder seinen Urlaub verbringen.

AZ: „Hirmer baut das Jogi-Camp“, titelte die AZ am Freitagmittag online – da haben sich viele Leser gewundert: Hirmer, das ist doch der große Herrenausstatter in der Münchner Fußgängerzone – wieso bauen Sie jetzt ein WM-Quartier in Brasilien, Herr Hirmer?

CHRISTIAN HIRMER: Unsere Immobilien-Sparte ist seit Jahren schon ein wichtiges Standbein unseres Familienunternehmens. Die Anlage in Brasilien, die wir seit drei Jahren planen, war eine Idee meiner Frau. Wir wollen die Region Bahia nachhaltig unterstützen, haben dort in Ampare auch ein Waisenhaus errichtet, das wir weiter ausbauen.

Und jetzt das deutsche WM-Quartier. Hätten Sie auch andere Mannschaften genommen?

Natürlich, wir haben uns ja bei der Fifa als offizielles WM-Quartier beworben und unterliegen deren Richtlinien. Der Kontakt mit dem DFB bestand seit einem Jahr, aber einig wurden wir erst jetzt durch die Auslosung.

Also bauen Sie nicht nach DFB-Vorgaben. Wieviel Jogi Löw und Oliver Bierhoff steckt denn nun drin im Campoa Bahia, was haben Sie auf DFB-Wunsch nachträglich anders gemacht?

Nicht viel. Eigentlich ging es nur um die Küchen. Wir hatten in jedem der 14 kleinen Häuser mit jeweils fünf oder sechs Zimmern eine kleine Küche geplant – dafür hatte der DFB aber keine Verwendung, so dass wir jetzt darauf verzichtet haben.

Was passiert denn nach der WM mit dem Campo Bahia? Es heißt, Sie verkaufen es?

Nein, wir betreiben es weiter als Hotelanlage. In zwei Jahren sind ja die Olympischen Spiele in Brasilien, da finden in Bahia die Segelwettbewerbe statt - da wird sicherlich wieder eine Mannschaft einziehen. Und bis dahin ist es ein schönes Urlaubsressort.

 

 

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