BVB siegt bei Terzic-Debüt - Stindl rettet Gladbacher Punkt

Nur zwei Tage Zeit hatte Neu-Coach Edin Terzic zur Vorbereitung, gegen Werder Bremen reicht es für den BVB dennoch zu einem knappen Sieg. In Frankfurt erleben die Zuschauer eine spektakuläre Schlussphase, auch in Stuttgart fallen entscheidende Tore spät.
| dpa
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Borussia Dortmund feierte beim Debüt von Trainer Edin Terzic einen Sieg bei Werder Bremen.
Borussia Dortmund feierte beim Debüt von Trainer Edin Terzic einen Sieg bei Werder Bremen. © Carmen Jaspersen/dpa
Berlin

Borussia Dortmund hat sich beim Einstand des neuen Trainers Edin Terzic einen Pflichtsieg bei Werder Bremen erarbeitet. Trotz spielerischer Überlegenheit tat sich der Vize-Meister beim 2:1 (1:1) am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga lange schwer.

Zuvor hatte Borussia Mönchengladbach am Dienstag bei Eintracht Frankfurt durch zwei späte Tore ein 3:3 (1:3) erkämpft. Der VfB Stuttgart traf beim 2:2 (0:1) zu Hause gegen Union Berlin ebenfalls spät. Der FSV Mainz 05 steht nach einem 0:0 bei Hertha BSC weiter auf Rang 17.

Terzic, der am Sonntag vom beurlaubten Lucien Favre übernommen hatte, nominierte erstmals das erst 16 Jahre alte Talent Youssoufa Moukoko für die Startelf. Der BVB erwischte einen guten Start und ging früh durch Raphael Guerreiro in Führung (12. Minute). Trotz Dortmunder Dominanz traf Kevin Möhwald zum 1:1 (29.). BVB-Kapitän Marco Reus scheiterte nach der Pause mit einem Foulelfmeter zunächst an Werders Keeper Jiri Pavlenka, nutzte aber den Nachschuss zum 2:1 (79.).

Gladbach hatte in Frankfurt bis kurz vor Schluss mit 1:3 zurückgelegen, dann rettete Lars Stindl seinem Team mit einem Doppelpack (90./Foulelfmeter und 90.+4) das Remis. Der 32-Jährige hatte sein Team bereits in Führung gebracht (14.), ehe André Silva (22./Handelfmeter und 24.) und Aymen Barkok (32.) die Partie drehten. Frankfurt ist damit seit neun Liga-Spielen sieglos, Gladbach wartet wettbewerbsübergreifend seit fünf Partien auf einen Erfolg.

Drei Tage nach dem 5:1 in Dortmund musste Stuttgart einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Marvin Friedrich brachte Union per Kopfball nach einem Freistoß früh in Führung (4.), Taiwo Awoniyi erhöhte sogar auf 2:0 (77.). Sasa Kalajdzic sorgte mit einem späten Doppelpack immerhin für einen Punktgewinn der Gastgeber (85./90.), die Siebter bleiben.

Mainz hatte in Berlin durchaus Chancen auf den Sieg, musste sich aber mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Die 05er sind damit in der Liga seit vier Spielen sieglos. Doch auch für die Gastgeber, die weiter im Tabellenmittelfeld feststecken, war das 0:0 zu wenig.

© dpa-infocom, dpa:201215-99-707495/2

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