BVB-Präsident entschuldigt sich bei Schalke-Fans

Der Vereinspräsident ist sauer auf die Randalierer. Dem BVB droht eine hohe Geldstrafe, den Fans eine Stadion-Sperre beim nächsten Derby.
| Georg Thanscheidt
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Sagt "sorry" zu den Schalker Fans: Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund
dpa Sagt "sorry" zu den Schalker Fans: Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund

Der Vereinspräsident ist sauer auf die Randalierer. Dem BVB droht eine hohe Geldstrafe, den Fans eine Stadion-Sperre beim nächsten Derby.

Dortmund - BVB-Präsident Reinhard Rauball hat sich für die Randale einiger Dortmund-Anhänger beim Revierderby auf Schalke entschuldigt: „Ich möchte mich in aller Aufrichtigkeit und im Namen des BVB bei allen entschuldigen, die sich auf ein friedliches und faires Revierderby gefreut hab, vor allem aber bei unseren Nachbarn Schalke 04 und dessen Fans“, schreibt Rauball im Vorwort des aktuellen Mitgliedermagazins, das anlässlich des Heimspiels gegen den VfB Stuttgart erschienen ist.

Kurz vor Anpfiff des Derbys hatten vermummte Randalierer im Dortmund Block Bengalos abgebrannt und Raketen auf Tribünen geschossen. Im Block selbst zerstörten sie eine Plexiglasscheibe. „Wer nicht nur Pyrotechnik, Böller und Leuchtspurmunition zündert, sondern diese auch in unbeteiligte Sitzplatzblöcke abschießt, ist weder Fußballfan noch Teil der großen schwarzgelben Familie. Diejenigen, die Verletzungen Unbeteiligter bewusst und rücksichtslos in Kauf nehmen, haben bei Borussia Dortmund nichts verloren“, schreibt der Präsident den Randalierern ins Stammbuch.

Der DFB-Kontrollausschuss wird Ermittlungen zu den Vorfällen in Gelsenkirchen aufnehmen. Es wird spekuliert, ob der BVB nur zu einer hohen sechsstelligen Geldstrafe zahlen muss oder ob die Dortmund-Fans sogar beim nächsten Derby in Gelsenkirchen ausgeschlossen werden. In den letzten fünf Jahren ist der BVB bereits 23 Mal wegen ähnlicher Vorfälle – meist allerdings lediglich Pyrotechnik im Block – belangt worden und musste insgesamt 215.000 Euro zahlen.

 

 

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