BVB geht gegen eine Fan-Gruppierung vor

Nach den Vorfällen während der Europa-League-Partie bei PAOK Saloniki entzieht Borussia Dortmund den Desperados Dortmund 1999 mit sofortiger Wirkung die Auswärtsdauerkarten.
| dpa
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Schiedsrichter Anthony Taylor hatte die Partie PAOK gegen BVB in der 48. Minute unterbrochen, als er die brennenden Bengalos und den massiven Polizeieinsatz im Gästeblock sah.
dpa Schiedsrichter Anthony Taylor hatte die Partie PAOK gegen BVB in der 48. Minute unterbrochen, als er die brennenden Bengalos und den massiven Polizeieinsatz im Gästeblock sah.

Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat der Ultra-Fangruppierung "Desperados Dortmund 1999" mit sofortiger Wirkung die Auswärtsdauerkarten für nationale und internationale BVB-Spiele entzogen.

Damit reagierte der Verein auf die Ausschreitungen einiger Zuschauer bei der Europa-League-Partie am 1. Oktober in Griechenland gegen PAOK Saloniki (1:1).

"Die Mitglieder der Ultra-Gruppierung waren nach aktuellem Kenntnisstand für das Abbrennen und Werfen von Pyrotechnik sowie die daraus resultierenden Auseinandersetzungen maßgeblich verantwortlich", teilte der BVB am Donnerstag mit.

Im Rahmen des Spiels im Toumba-Stadion war es zu Ausschreitungen gekommen.

Schiedsrichter Anthony Taylor (England) hatte die Partie in der 48. Minute unterbrochen, als er die brennenden Bengalos und den massiven Polizeieinsatz im Gästeblock sah.

Gezündete Bengalos waren auch in Richtung einiger Sanitäter geworfen worden. BVB-Sportdirektor Michael Zorc hatte nach dem Match von "beschämenden Bildern" gesprochen.

Durch die UEFA drohen dem Bundesligisten harte Sanktionen.

 

 

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