Bitter! Nürnberg verliert in Frankfurt mit 0:2

Der 1. FC Nürnberg unterlag Eintracht Frankfurt deutlich mit einem 0:2. Vor 43 100 Zuschauern erlitten die erst spät erwachten Franken nach drei Unentschieden am Samstag die erste Niederlage auf fremdem Platz.
| Abendzeitung
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Der 1. FC Nürnberg unterlag Eintracht Frankfurt deutlich mit einem 0:2. Vor 43 100 Zuschauern erlitten die erst spät erwachten Franken nach drei Unentschieden am Samstag die erste Niederlage auf fremdem Platz.

Neuzugang Theofanis Gekas und Kapitän Chris haben Eintracht Frankfurt den ersten Heimsieg in dieser Bundesliga-Saison beschert. Der 30-jährige Grieche erzielte beim 2:0 (1:0) der Hessen gegen den 1. FC Nürnberg bereits seinen vierten Treffer in dieser Runde (17. Minute). Der Brasilianer Chris machte mit dem 2:0 in der 88. Minute alles klar beim Zittersieg. Vor 43 100 Zuschauern erlitten die erst spät erwachten Franken nach drei Unentschieden am Samstag die erste Niederlage auf fremdem Platz.

Nachdem die Eintracht saisonübergreifend nur eines ihrer letzten zehn Erstliga-Spiele gewonnen hatte und in dieser Runde zu Hause Freiburg und dem Hamburger SV unterlegen war, bemühte sich die Mannschaft aus dem Tabellenkeller von Anfang an, auf Sieg zu spielen. Trainer Michael Skibbe musste auf die bewährten Kräfte Patrick Ochs (Gelb-Rot-Sperre) und Alexander Meier (verletzt) verzichten, doch der für Ochs gekommene Brasilianer Caio trieb seine Mannschaft mit nach vorne.

Einen Warnschuss von Pirmin Schwegler klatschte «Club»-Torwart Raphael Schäfer ins Toraus ab: Beim fälligen Eckball von Georgios Tzavellas war Gekas mit dem Kopf zur Stelle und drehte jubelnd ab. Die Ablösesumme von einer Million Euro an Leverkusen, die die Eintracht für den zuletzt von Bayer an Hertha BSC ausgeliehenen Stürmer hinlegte, macht sich immer mehr bezahlt.

In der 24. Minute Minute sprang Gekas der Ball in vielversprechender Position vom Fuß. Ein gefährlicher Flachschuss von Caio (45.) noch - viel mehr hatten die Hessen in einer allenfalls durchschnittlichen Partie vor der Pause nicht zu bieten.

Die Nürnberger kamen ohne ihren gesperrten Kapitän Andreas Wolf und Angreifer Albert Bunjaku (Knie-Operation) überhaupt nicht in die Gänge: Behäbig, ideen- und vor allem mutlos gegen einen angeknockten Gegner agierten sie im Angriff. Lediglich Julian Schieber warf sich einmal in den Ball, der knapp am Tor vorbei rollte (25.). Dabei war die Commerzbank-Arena bisher ein gutes Pflaster für den Ex- Stuttgarter: Vor einem Jahr gelang ihm beim 3:0 des VfB hier ein «Doppelpack».

Nach dem Wiederanpfiff hatten die Frankfurter gleich zweimal Glück: Schiedsrichter Michael Weiner erkannte nach einer kniffligen Abseitssituation zunächst ein Tor von Eigler nicht an (52). Sechs Minuten später traf Ilkay Gündogan, einer der Besten bei den Gästen, aus spitzem Winkel die Latte (58.). Der Eintracht fehlte plötzlich die Linie, um den erwachenden Gegner in den Griff zu bekommen. Völliges Chaos herrschte in der 72. Minute in der Hintermannschaft: Gündogan hatte schon Schlussmann Oka Nikolov ausgespielt, seinen Pass nach innen knallte Mehmet Ekici an den Pfosten. Chris machte dann aber mit dem 2:0 aus kurzer Entfernung alles klar. (dpa)

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