Bayerns Amateur-Fußballer mit Verständnis und Wünschen

Der Bayerische Fußball-Verband hat auf die bevorstehenden Corona-Beschränkungen mit Verständnis reagiert, aber auch vor Folgen gewarnt. "Wir respektieren die jetzt von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen, die weitreichende Folgen haben. Wenn der Amateurfußball seinen Beitrag dazu leisten kann, das gemeinsame Ziel zu erreichen, den Kampf gegen das Virus zu gewinnen, dann wird er das auch fraglos tun - ohne Wenn und Aber! Das ist eine Selbstverständlichkeit in dieser für unsere ganze Gesellschaft extrem schwierigen und so noch nie da gewesenen Situation", sagte BFV-Präsident Rainer Koch der Deutschen Presse-Agentur.
| dpa
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BFV-Präsident Rainer Koch spricht bei einer Pressekonferenz.
BFV-Präsident Rainer Koch spricht bei einer Pressekonferenz. © Andreas Gora/dpa/Archivbild
München

"Es war wichtig und richtig, dass die Politik jetzt auch klare und für alle verbindliche Regelungen getroffen hat", sagte Koch und hob die Bedeutung des Breitensports hervor. "Wir wissen, was der Breitensport Großes in den Vereinen buchstäblich bewegt, gerade wenn es darum geht, Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Dass dies fortan nicht mehr für die Frauen und Männer, Jungen und Mädchen im ohnehin schon reduzierten Maße möglich ist, tut uns allen sehr weh."

Koch äußerte Hoffnungen für die Zukunft der vielen Sportler im Verband, der rund 1,6 Millionen Mitglieder in etwa 4600 Vereinen hat. Es sei "ganz besonders wichtig, dass dies nicht zum Dauerzustand wird - zumal wir mittlerweile wissen, dass das Infektionsrisiko beim Sport an sich äußerst gering ist. Dass Vereine und Verbände jetzt wiederholt vor extremen Herausforderungen stehen, liegt auf der Hand, wenn wir daran denken, dass Mitglieder fernbleiben müssen, sich womöglich ganz abwenden oder Kinder erst gar keinen Zugang mehr zum Fußball im Verein finden", sagte der 61-Jährige.

In den Bundesligen, auch im Profifußball, dürfen von der kommenden Woche an nur noch Geisterspiele ausgerichtet werden, im Freizeit- und Amateurbereich wird der Betrieb fast gänzlich untersagt.

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