Bayer-Trainer Bosz empfindet keinen Druck: "Ich bin scharf"

Bayer Leverkusens Trainer Peter Bosz verspürt nach nur zwei Siegen aus den jüngsten elf Pflichtspielen keinen zusätzlichen Druck auf seine Person. "Wenn Druck hilft, darf er gerne kommen. Aber ich glaube nicht, dass er mir hilft. Ich bin scharf, ich will gewinnen, ich ärgere mich, wenn es nicht so läuft", sagte der Niederländer am Tag nach dem 3:4 in der Europa League beim Schweizer Meister Young Boys Bern. Beim 0:3 in der Pause sei er ungewohnt laut geworden, berichtete Bosz, der die Schuld für die katastrophale Leistung vor der Pause direkt nach dem Spiel auf sich genommen hatte.
von  dpa
Leverkusens Trainer Peter Bosz vor dem Spiel.
Leverkusens Trainer Peter Bosz vor dem Spiel. © Thilo Schmuelgen/Reuters/Pool/dpa/Archivbild

Im Ligaspiel am Sonntag beim FC Augsburg (13.30 Uhr/DAZN) wird Bayer erneut auf Torhüter Lukas Hradecky verzichten müssen. "Es ist immer noch die Ferse", sagte Bosz: "Wie lange es dauern wird, ist noch nicht abzusehen. Sicher ist, dass er am Sonntag nicht spielen wird." Ersatz Niklas Lomb hat in anderthalb Halbzeiten sechs Gegentore kassiert, war allerdings an keinem Treffer schuld.

Auf die Frage, ob es ein Vorteil für Augsburg sei, dass das Team von seinem Vorgänger Heiko Herrlich trainiert werde, der noch viele Bayer-Spieler kennt, sagte Bosz. "Es ist möglich, dass das ein Vorteil ist. Obwohl ihm das im Hinspiel nicht geholfen hat." Das gewann Bayer mit 3:1.

© dpa-infocom, dpa:210219-99-513480/2

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