Bayer-Coach Schmidt sorgt für Eklat

Er wollte nicht auf die Tribüne gehen: Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat beim Spiel gegen Borussia Dortmund wohl für ein Novum in der Bundesliga-Geschichte gesorgt.
| AZ/dpa
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Kochte nach dem Spiel wie ein Vulkan: Rudi Völler.
dpa Kochte nach dem Spiel wie ein Vulkan: Rudi Völler.

Leverkusen - Borussia Dortmund hat das von einem Eklat überschattete Bundesliga-Spitzenspiel bei Bayer Leverkusen 1:0 (0:0) gewonnen und Platz zwei zementiert. Bayer-Cheftrainer Roger Schmidt hatte sich hitzige Wortgefechte mit dem fünften Mann an der Seitenlinie geliefert und wollte nach dem Siegtor von Pierre-Emerick Aubameyang (64. Minute) nicht auf die Tribüne gehen.

Daraufhin unterbrach Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie für fast zehn Minuten.

Neben dem drohenden Nachspiel vor dem DFB-Sportgericht konnte Bayer 04 einmal mehr nicht als Sieger vom Platz gehen. Seit dem 2:1 vom 19. Mai 2007 gelang gegen den Westnachbarn kein Erfolg. Der BVB vergrößerte in der mit 30 210 Zuschauern ausverkauften BayArena den Abstand zum Werksclub auf 16 Punkte und liegt weiter acht Zähler hinter dem FC Bayern. Leverkusen rutschte von Champions-League-Platz drei.

 

Schmidt sorgt für Spielunterbrechung

 

In der zweiten Hälfte wurde die Partie schwungvoller, aber bot keineswegs große die Unterhaltung für einen "tollen Nachmittag", den sich Bayer-Sportdirektor Rudi Völler gewünscht hatte. Allerdings zahlte sich die Einwechslung von Nationalspieler Marco Reus aus: Er initiierte mit seinem Pass auf Erik Durm, der zu Aubameyang weiterleite das 1:0.

Löwen zum Unentschieden:

Nach dem Führungstreffer kam es dann zum Eklat. Weil Leverkusens Trainer Roger Schmidt, der sich einige erregte Debatten mit dem Vierten Offiziellen an der Seitenlinie geliefert hatte, auf Anordnung von Zwayer nicht auf die Tribüne gehen wollte, unterbrach der Berliner Schiedsrichter.

Danach hatte Reus kurz vor Schluss das 2:0 auf dem Fuß, Leno rettete erneut. In der Nachspielzeit vergab Chicharito das Leverkusener 1:1.

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