Babbel: Gnadenfrist bis Weihnachten

Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, gab dem Teamchef bis zur Winterpause eine Job-Garantie. Hitzlsperger als Kapitän abgesetzt.
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Bleibt voretst VfB-Teachef: Markus Babbel.
dpa Bleibt voretst VfB-Teachef: Markus Babbel.

STUTTGART - Erwin Staudt, Präsident des VfB Stuttgart, gab dem Teamchef bis zur Winterpause eine Job-Garantie. Hitzlsperger als Kapitän abgesetzt.

Markus Babbel bleibt Trainer des VfB Stuttgart. Trotz des Absturzes auf Tabellenplatz 17 sprach die Führung des Fußball-Bundesligisten dem Coach am Dienstag eine Jobgarantie bis zur Winterpause aus. „Wir werden nicht ein Trainerteam opfern, das sich voll reinhängt“, erklärte VfB-Präsident Erwin Staudt. Erst für die Zeit nach dem Ende der Hinrunde kündigte er einen „Kassensturz“ an.

Babbel selbst gab danach bekannt, dass er Nationalspieler Thomas Hitzlsperger als Kapitän abgesetzt hat. „Er ist nicht der Sündenbock. Aber ich wollte diesen Ballast von ihm wegnehmen, damit er sich wieder voll auf sich selbst konzentrieren kann. Wir brauchen ihn in Bestform.“ Der Nachfolger steht noch nicht fest. Babbel freute sich darüber, „dass das Vertrauen in unsere Arbeit immer noch da ist“.

Mit diesen Entscheidungen machte der Club ausdrücklich die Spieler und nicht den Trainer für die seit Monaten anhaltende Krise des VfB verantwortlich. „Das 0:4 in Leverkusen wird Konsequenzen haben. Aber die Konsequenzen werden diejenigen zu spüren bekommen, die nicht an unserer Ziel-Erfüllung mitarbeiten“, sagte Staudt.

In der Winterpause möchte sich der Club von einigen Spielern trennen. Bis dahin kündigte Babbel eine härtere Gangart an. Er werde die Trainingspläne nur noch von Tag zu Tag bekanntgeben. „Die Annehmlichkeiten sind zu Ende.“

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