Nach Freiburg-Niederlage: Augsburger Europa-Chance noch da

Nach einem starken Frühjahr kämpft der FC Augsburg in der Bundesliga um die Europacup-Plätze. Dank Hamburger Schützenhilfe kommt es für den FCA am letzten Spieltag zum Fernduell um den Coup.
dpa |
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Augsburg-Profi Marius Wolf im Spiel gegen Mönchengladbach.
Augsburg-Profi Marius Wolf im Spiel gegen Mönchengladbach. © Harry Langer/dpa
Augsburg

Der FC Augsburg darf vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Bundesliga weiter auf die Teilnahme am Europapokal träumen. Weil der SC Freiburg sein Auswärtsspiel beim Hamburger SV mit 2:3 (1:1) verlor, können die bayerischen Schwaben im Saisonfinale noch am Europa-League-Finalisten vorbeiziehen. 

Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) kommt es dabei sogar zum Dreier-Fernduell zwischen Freiburg (44 Punkte), Eintracht Frankfurt und Augsburg (beide 43) um Platz sieben in der Tabelle, der zur Teilnahme an der Conference League berechtigt.

Der FCA ist bei Union Berlin gefordert, Frankfurt empfängt den noch um die Champions-League-Plätze kämpfenden VfB Stuttgart. Die besten Chancen haben freilich weiter die Freiburger, die RB Leipzig zu Gast haben. Für die Sachsen geht es sportlich um nichts mehr, sie stehen fix auf Platz drei.

Augsburg motiviert: "Wollen Strohhalm ergreifen"

Augsburg glaubt dennoch an seine Chance. Coach Manuel Baum kündigte bereits an, am letzten Spieltag noch einmal alles zu geben. "Wenn die Situation so ist, dann wollen wir den Strohhalm, den es da gibt, auch tatsächlich ergreifen."

Die Fuggerstädter hatten mit einem souveränen 3:1-Sieg über ganz schwache Borussen aus Mönchengladbach ihre Chance auf das Finale um Europa gewahrt. Nach dem perfekten Heimabschluss stand für Baum und seine Spieler ein Termin vor dem Fernseher an beim HSV-Freiburg-Spiel. "Klar gucken wir uns das an", hatte Robin Fellhauer angekündigt.

Fellhauer räumt ein: "Ich check's einfach nicht"

Der Flügelspieler schilderte, dass in der Kabine natürlich über die Tabelle geredet werde - auch wenn es kompliziert ist. "Bei mir bringt das Rechnen nichts, weil ich check's einfach nicht", gab er zu. "Die haben mir das vier-, fünfmal erklärt, aber ich habe keine Ahnung, was da wie passieren muss, dass wir irgendwie irgendwo in irgendeinem Wettbewerb mit drin sind."

Michael Gregoritsch weiß zumindest: "Wir haben es nicht in der eigenen Hand, das ist die Haupt-Message." Die Augsburger müssen zunächst mal mehr Punkte einfahren als Frankfurt, weil sie ein um acht Tore schlechteres Torverhältnis haben als die Hessen. Die größere Hürde ist aber ohnehin Freiburg. Wenn der SC gewinnt, sind der FCA und die Eintracht chancenlos.

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