Argentinien löst trotz 0:0 gegen Brasilien WM-Ticket

Nach Brasilien hat auch Argentinien die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar geschafft.
| dpa
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Lionel Messi (r) aus Argentinien in Aktion gegen Matheus Cunha (hinten) und Danilo (l) aus Brasilien.
Lionel Messi (r) aus Argentinien in Aktion gegen Matheus Cunha (hinten) und Danilo (l) aus Brasilien. © Gustavo Ortiz/dpa
San Juan

Die argentinische Nationalmannschaft um Superstar Lionel Messi löste das WM-Ticket in der Südamerika-Qualifikation trotz eines torlosen Unentschiedens gegen die Seleçao, weil Chile gegen Ecuador mit 0:2 (0:1) verlor.

In einem sehr intensiven Spiel im Estadio del Bicentenario in San Juan waren Argentinien und Brasilien zu wenig Torchancen gekommen. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch: Die argentinische Nationalmannschaft und allen voran Messi versetzten die argentinischen Fans in der Provinz ins Fieber. Stundenlang hatten sie in den vergangenen Tagen Schlange gestanden, um eine Eintrittskarte zu ergattern und freuten sich, den zuletzt verletzten Messi live in Aktion zu sehen.

Neymar fehlte wegen Muskelproblemen bei den Brasilianern, die durch Vinícius Jr. im Eins-gegen-Eins gegen den argentinischen Torhüter Emiliano Martínez eine der besten Möglichkeiten hatten. Fred traf die zudem Latte. Der Argentinier Nicolás Otamendi entging nach einem Ellbogenstoß gegen Raphinha und der Entscheidung durch den Video-Assistenten der Roten Karte. Raphina blutete an der Lippe und wurde dem brasilianischen Sportportal "Globoesporte" zufolge mit fünf Stichen genäht.

In der Südamerika-Qualifikation für die WM im Winter kommenden Jahres führt Brasilien (35 Punkte) vor dem ebenfalls bereits qualifizierten Argentinien (29), Dritter ist Ecuador.

Argentinien und Brasilien haben jeweils ein Spiel weniger als die anderen Mannschaften auf dem Konto, da ihre Partie in Sao Paulo Anfang September nach wenigen Minuten abgebrochen worden war. Beamte der brasilianischen Gesundheitsbehörde Anvisa hatten drei für englische Clubs spielende Argentinier wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz holen wollen.

© dpa-infocom, dpa:211117-99-27625/3

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