WM 2018: ARD-Kommentator Steffen Simon entdeckt toten Kazimierz Deyna im Publikum

ARD-Kommentator Steffen Simon sorgte beim Spiel Polen gegen Kolumbien für eine kleine TV-Panne. Der Kommentator entdeckte im Publikum einen Spieler, der seit 30 Jahren tot ist. Simon entschuldigte sich wenig später bei den Zuschauern.
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Kazimierz Deyna kam 1989 ums Leben, ARD-Kommentator Steffen Simon (kleines Bild) hatte ihn aber im Stadion gesehen.
imago, dpa Kazimierz Deyna kam 1989 ums Leben, ARD-Kommentator Steffen Simon (kleines Bild) hatte ihn aber im Stadion gesehen.

München - Kazimierz Deyna ist in Polen ein Held, der ehemalige Mittelfeldspieler gehört zu den erfolgreichsten Nationalspielern der Geschichte. Er war einer der besten Fußballer seiner Generation. Auch der ARD-Kommentator Steffen Simon kennt Deyna - er entdeckte den Olympiasieger von 1972 und Weltfußballer nämlich beim Spiel der Polen gegen Kolumbien im Publikum.

Simon entdeckt toten Deyna auf Tribüne

Das Problem: Deyna ist seit fast 30 Jahren tot. Er starb 1989 bei einem Autounfall in San Diego. Steffen Simon hatte wohl vielmehr den polnischen Funktionär Zbigniew Boniek gesehen, er wurde während des Spiels zusamen mit Fifa-Boss Gianni Infantino kurz eingeblendet.

Simon entschuldigte sich wenig später bei den Zuschauern, als er auch über Twitter auf den Fehler aufmerksam gemacht wurde. "Ich glaubte vorhin, den polnischen WM-Helden Deyna auf der Tribüne entdeckt zu haben. Er war ein Held auch meiner Kindheit“, sagte Simon: "Allerdings ist er 1989 verstorben. Ich entschuldige mich in aller Form für diesen Fauxpas."

Lesen Sie hier: WM-Aus für Lewandowski: James führt Kolumbien zum 3:0

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