Vor Dortmund-Spiel: Verbeeks Nürnberger zwischen Genuss und Attacke

Nur der FC Bayern und Schalke 04 sind in der Rückrunde besser als der 1. FC Nürnberg, doch nun wartet eine fast unlösbare Aufgabe auf die Franken. Die Auswärtspartie bei Borussia Dortmund.
| dpa
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Nur der FC Bayern und Schalke 04 sind in der Rückrunde besser als der 1. FC Nürnberg, doch nun wartet eine fast unlösbare Aufgabe auf die Franken. Die Auswärtspartie bei Borussia Dortmund.

Nürnberg  – Die öffentlichen Erwartungen an den 1. FC Nürnberg sind vor der schwer lösbaren Aufgabe bei Borussia Dortmund gering – die von Trainer Gertjan Verbeek nicht. „Ich erwarte sehr viel von meiner Mannschaft. Die soll kämpfen, attackieren, offensiv spielen. Und spielen, um zu gewinnen“, forderte der „Club“-Coach am Freitag. Nach dem rasanten Rückrundenstart wollen die Franken im „Bonusspiel“, so Sportvorstand Martin Bader, an diesem Samstag beim Champions-League-Finalisten nachlegen.

Die Nürnberger belegen einen Tag vor der überaus schwierigen Auswärts-Aufgabe in Dortmund Platz drei in der Rückrundentabelle mit 12 Zählern hinter den Bayern (15 Punkte) und dem FC Schalke (13). Dortmund ist Fünfter. Ihre Extra-Klasse in der Offensive demonstrierten die Westfalen am Dienstag beim 4:2 im Achtelfinalhinspiel der Königsklasse in St. Petersburg. Während die Dortmunder unter der Woche international im Einsatz waren, stand bei den Franken dagegen die Fehleranalyse nach dem emotionalen 2:1 gegen Braunschweig an.

„Die erste Hälfte war schrecklich, so kann man kein Fußball spielen. Uns muss klar sein, dass wir aggressiv sein müssen. Wir haben es in der zweiten Halbzeit viel besser gemacht“, monierte Verbeek. In Dortmund soll das Team von der ersten Sekunde an da sein, und sich dabei nach Wunsch von Verbeek auch an der besonderen Stimmung erfreuen. „Es ist super, dort zu spielen. Davon träumt man als kleiner Junge. Das muss man genießen“, erklärte der 51-Jährige und hätte nichts gegen ein paar ruhige Momente in der Arena.

„Sie haben super Fans, aber am schönsten wäre es, alle still zu bekommen. Es wird schwer, aber wir werden es probieren.“ Allerdings haben die Borussen nach dem 0:3 in der Vorwoche beim Nürnberger Abstiegskampf-Konkurrenten Hamburger SV „in der Bundesliga etwas gutzumachen“, wie Trainer Jürgen Klopp betonte. Fehlen wird dem FCN am Samstag wieder einmal Timo Gebhart, der erneut Adduktorenprobleme beklagt. Wie er den Ausfall auf der rechten Mittelfeldseite auffangen will, verriet Verbeek nicht.

Doch der niederländische Coach lächelte. „Da sage ich nichts zu: Jürgen Klopp ist schon klug genug, dann müssen wir nicht auch noch helfen“, erklärte der Trainer. „Wir haben im Geheimtraining was ausprobiert.“ Neben Gebhart fallen die Langzeitverletzten Timothy Chandler, Daniel Ginczek und Makoto Hasebe aus. Per Nilsson sitzt seine Rotsperre ab. Besonders bitter war eine Kunde aus Japan, die die Franken am Freitag ereilte.

Hasebe muss in der WM-Saison erneut unters Messer. Wieder war ein Eingriff am Außenmeniskus am rechten Knie vonnöten. Schon im Januar war Hasebe dort operiert worden. „Wie lange er genau ausfallen wird, steht noch nicht fest“, hieß es in der Club-Mitteilung. Klopp & Co. hoffen dagegen auf ein Comeback des seit einem Monat fehlenden Nationalspielers Mats Hummels. Neben den Langzeitverletzten Sven Bender, Neven Subotic oder Jakub Blaszcykowski fehlt dagegen auch Marco Reus wegen einer Gelb-Sperre.

 

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