Manager Bader stützt Trainer Hecking

Trainer Dieter Hecking muss beim kriselnden Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg vorerst noch nicht um seinen Job bangen.
| sid
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Dieter Hecking
dpa Dieter Hecking

NÜRNBERG – „Ich bin ein Fan des Langzeitgedächtnisses, das funktioniert bei mir bestens. Dieter leistet seit bald drei Jahren hervorragende Arbeit, danach beurteile ich ihn“, sagte Nürnbergs Sportvorstand Martin Bader dem kicker. Der 1. FCN ist nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg auf Platz 15 abgestürzt. Nach dem 0:1 am vergangenen Samstag bei Schalke 04 gab es erste „Hecking-raus“-Sprechchöre einiger Fans, die zudem den Bus der Mannschaft belagerten. Bader (44) hat kein Verständnis für diese Reaktionen.

„Da leben einige ihren persönlichen Frust aus“, sagte er. Hecking trainiere „intensiv mit der Mannschaft“, seine Arbeit greife. „Und dabei bin ich der Letzte, der die Situation schönreden will, und weiß, dass wir auch Ergebnisse holen müssen.“ Bader betonte, der Club werde trotz der sportlichen Talfahrt gelassen bleiben. „Unser Vorbild muss das Modell Bremen mit Klaus Allofs und Thomas Schaaf sein. Hektik wird hier nicht einziehen. Nicht beim Trainer, auch nicht bei den Spielern“, sagte er. Am Ende werde „unsere Qualität im Verein belohnt, davon ich ich überzeugt“.

Hecking selbst hatte einen Rücktritt am Sonntag ausgeschlossen. „Wenn man merkt, wie als ich damals in Hannover zurückgetreten bin, es macht keinen Sinn mehr und man läuft nur gegen Windmühlen, dann ist es vorbei. Dann bin ich aber auch der Letzte, der nicht sagen würde, wir machen hier einen Schlussstrich. Das sehe ich im Moment aber nicht“, sagte er im Sport1-Doppelpass.

 

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