FCN-Manager Bader stellt sich vor Club-Profis

In einem offiziellen Statement bezieht der 1. FC Nürnberg Stellung zu den teils heftigen Fan-Kritiken der letzten Tage. Sportvorstand Martin Bader stellt sich vor die eigenen Club-Profis.
| dpa,cl
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In einem offiziellen Statement bezieht der 1. FC Nürnberg Stellung zu den teil heftigen Fan-Kritiken der letzten Tage. Sportvorstand Martin Bader stellt sich vor die Club-Profis.

Nürnberg - Nach der teilweise aggressiven Fan-Kritik wegen der jüngsten Pleite des 1. FC Nürnberg im fränkischen Derby hat sich Sportvorstand Martin Bader schützend vor das Team gestellt. „Jede Niederlage tut weh und die im Derby ganz besonders“, erklärte Bader auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten.

„Mannschaft und Verantwortliche des 1. FC Nürnberg haben zu keinem Zeitpunkt das Derby auf die leichte Schulter genommen. Jeder hat sich nach der Niederlage schwarz geärgert - innerhalb des Vereins und deutlich sichtbar nach außen.“

Vor eineinhalb Wochen hatte Nürnberg vor heimischem Publikum die bittere 0:1-Pleite gegen Nachbar SpVgg Greuther Fürth hinnehmen müssen. Als Reaktion auf die Niederlage war die Club-Mannschaft am vergangenen Samstag beim 1:2 bei 1899 Hoffenheim von Teilen der Fans wüst beschimpft worden.

„Mit den Pöbeleien, Beleidigungen und Drohungen gegenüber der Mannschaft“ sei eine Grenze überschritten worden, befand Bader. „Ich hoffe nicht, dass eine Saison, die bisher von den Ergebnissen her erfolgreich war, so eine Schieflage in der Wahrnehmung erfährt.

Hintergrund: Nach der Derby-Pleite gegen Fürth und der Niederlage gegen Hoffenheim wurden Club-Spieler aus "Fan"-Kreisen zum Teil per Handyanruf und SMS wüst bedroht und beschimpft. Einige Spieler mussten daraufhin sogar ihre Handynummern ändern. Beim FCN eine neue Dimension der Kritik, die an die Anfänge der Pezzoni-Vorfälle in Köln erinnern. FC-Profi Kevin Pezzoni wurde während seiner Zeit bei den Geißböcken als Buhmann für die Talfahrt der Kölner ausgemacht und von eigenen Anhängern vor seiner Haustür bepöbelt. Trauriger Höhepunkt: Im Februar 2012 brach ein Unbekannter dem Kicker mit einem Faustschlag die Nase. Pezzoni löste anschließend seinen Vertrag beim FC auf, verließ Köln Richtung Erzgebirge Aue.

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