Der Club auf dem richtigen (fränkischen) Weg

Mit dem neuen Namensgeber konnte der FCN die „Max-Morlock-Fraktion“ nicht überzeugen. Bei näherem Hinsehen ist das fränkische Lokalkolorit beim Club aber deutlich zu sehen.
| Christian Dotterweich
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Künftig heißt es für die Club-Fans: Platz nehmen im Grundig Stadion.
1. FC Nürnberg Künftig heißt es für die Club-Fans: Platz nehmen im Grundig Stadion.

Mit dem neuen Namensgeber konnte der FCN die „Max-Morlock-Fraktion“ nicht überzeugen. Bei näherem Hinsehen ist das fränkische Lokalkolorit beim Club aber deutlich zu sehen.

Fränkisch I.: Ja, es wurde mit Grundig wieder ein neuer Name fürs Stadion gefunden. Ja, mit dem Namen verbinden die Nürnberger in der jüngeren Geschichte viele Entlassungen. Aber: Auch wenn drin ein türkisches Unternehmen steckt, steht draußen immer noch Grundig drauf. Firmengründer Max Grundig war gebürtiger Nürnberger, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadion ist heute noch der Grundig-Schriftzug zu lesen. Ein lokaler Bezug ist allemal vorhanden beim „Grundig Stadion“.

Fränkisch II.: Freilich las sich „Der Club“ auf den Trikots für den FCN-Fan am schönsten. Zum neuen Trikotsponsor NKD können Martin Bader und Co aber ebenfalls einen Franken-Bezug herstellen: Der Textilriese hat seinen Sitz in Bindlach in der Nähe von Bayreuth. Zum Auftakt in Hamburg gewann der Club mit den neuen NKD-Trikots; mit dem letzten Textiler „mister*lady“ jubelte der FCN 2007 über den DFB-Pokalsieg! Die Vorzeichen könnten schlechter sein …

Fränkisch III.: Elf Freunde sollt ihr sein, heißt es. Schwierig! Elf Franken sollen beim Club spielen. Auch schwierig! Wer sich in der Beletage des deutschen Fußballs behaupten will, muss einen schlagkräftigen Kader vorweisen können. Dass elf Franken im Max-Morlock-Stadion jemals in der Bundesliga auflaufen werden, ist so wahrscheinlich, wie die deutsche Meisterschaft des FC Ismaning (bei allem Respekt). Immerhin: Zwei echte Franken tragen Rot-Schwarz in dieser Saison: Markus Feulner aus Scheßlitz (Oberfranken) und Alexander Stephan aus Erlangen (Mittelfranken).

Und nicht zu vergessen: Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum „Ruhmreichen“ fährt, steigt wo aus? Genau, Haltestelle „Frankenstadion“.

Fazit: Bassd scho!

Christian Dotterweich

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