Das bringt der achte EM-Tag

Italiens ältere Herren gegen Schwedens großen Exzentriker - und noch ne Chance für den unvollendeten Zlatan Ibrahimovic. Und dann noch das Duell zweier großer, dem Alter scheinbar entrückter Spielmacher.
| dpa
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Italienische Jubelarie nach dem 2:0-Sieg gegen Geheimfavorit Belgien.
dpa Italienische Jubelarie nach dem 2:0-Sieg gegen Geheimfavorit Belgien.

Berlin - Ein Exzentriker, eine Truppe abgezockter älterer Fußball-Herren, ewig junge Spielmacher: Tag acht der Europameisterschaft in Frankreich verspricht - zumindest auf dem Papier - hohe Spielkultur.

Für das deutsche Team steht nach dem 0:0 gegen Polen Auslaufen und Kräfte sammeln am Genfer See auf dem Programm.

Italien - Schweden (Toulouse, 15 Uhr)

Die Italiener haben es in der Hand, gegen Schweden den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. Der 2:0-Sieg gegen Belgien zeigt: Italien zeigt auf dem Platz eine gefährliche Mischung aus Routine, Spielwitz und Coolness. Die im Durchschnitt älteste Mannschaft zu unterschätzen, ist auf jeden Fall ein Fehler. Auf der anderen Seite muss es wieder Zlatan Ibrahimovic richten. Bekommt er dieses Mal nicht mehr Unterstützung vom Rest der Schweden-Mannschaft als beim Remis gegen die Iren, bleibt Ibrahimovic wohl auch bei dieser EM ohne Titel.

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Tschechien - Kroatien (Saint-Etienne, 18 Uhr)

Die Kroaten mit ihren Künstler-Truppe stehen nach dem Sieg gegen die Türkei gut da. Und doch sagt Trainer Ante Cacic: "Ich habe vor den Tschechen mehr Angst als vor der Türkei." Und die Angst hat einen Namen: Tomas Rosicky. Der tschechische Spielmacher will es bei seinem letzten großen Turnier noch einmal wissen. Der 35-Jährige steht für Technik, Kreativität, unschätzbare Erfahrung. Auf der anderen Seite zieht Ivan Rakitic, der seit zwei Jahren alle bedeutenden Vereinstitel mit dem FC Barcelona abräumt, die Fäden, und seine Klasse müssen die Tschechen fürchten.

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Spanien - Türkei (Nizza, 21 Uhr)

Andrés Iniesta ist im Zenit seines Könnens. Der Spanier lenkt eine Mannschaft, die sich anschickt, zum dritten Mal hintereinander Europameister zu werden. Die Rollen im Spiel gegen die Türkei sind klar verteilt: Spanien ist der Favorit. Da hilft es auch nicht, dass Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque eindringlich warnt, den Gegner zu unterschätzen. Erst einmal - 1954 - gelang den Türken ein Sieg. Nach dem 0:1 gegen Kroatien zum Auftakt muss das türkische Team auf jeden Fall punkten.

 

 

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