Schluss mit der Schönspielerei – gut, dass die Griechen kommen!

Django Asül ist EM-Kolumnist der AZ. Heute schreibt er über Schönspielerei und Hobbyzauberei. Mehr über ihn unter: www.django-asuel.de
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Django Asül.
imago Django Asül.

Schönspielerei ist zwar eine schöne Sache. Aber auf Dauer wirkt das doch ein bisschen nachlässig bis arrogant. Wenn Spiele bei einer EM nicht in harte Arbeit ausarten, wann bitte dann? Bei einer WM vielleicht, wo aufgrund der Statuten drei Dutzend Teams aus Ozeanien, Fernost, Nahost und Südost mitmischen, obwohl sie sportlich dort nichts verloren haben?

Auch wenn Jogi Löw stets betont, dass er dem Gegner seinen Stil aufdrücken will, sieht die Realität anders aus. Dass sogenannte Stützen wie Khedira, Özil und Schweinsteiger sich bewusst zurücknahmen, um für die richtig großen Aufgaben parat zu sein, war wichtig.

In die Geschichte gehen jene Duelle ein, wo um jeden Zentimeter Platzgewinn gekämpft wird. Hat der FC Bayern etwa Real Madrid unlängst mit stilistischer Leichtigkeit bezwungen? Nein, es waren Hirn und Herz statt Kreativität und Hobbyzauberei.

Da sind die Griechen als nächster Gegner ideal. Griechenland ist ja nicht nur die Wiege der Demokratie, sondern auch der Ursprung der Verhältnismäßigkeit der Mittel. Zumindest beim Thema Fußball. Wer gegen Griechen tollen Fußball spielen will, ist selber schuld. Aber diesem Verdacht muss sich die Löw-Truppe nach den drei Vorrundenspielen zum Glück nicht aussetzen.

 

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