Abstiegsdrama: Frankfurt muss in die 2. Liga

Eintracht Frankfurt folgt dem FC St. Pauli als zweiter Absteiger in die 2. Fußball-Bundesliga, Borussia Mönchengladbach muss in die Relegation.Felix Magath darf feiern.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Aller Einsatz half Eintracht Frankfurt (Theofanis Gekas) nichts im Spiel gegen Dortmund. Die Hessen steigen ab.
dpa Aller Einsatz half Eintracht Frankfurt (Theofanis Gekas) nichts im Spiel gegen Dortmund. Die Hessen steigen ab.

Eintracht Frankfurt folgt dem FC St. Pauli als zweiter Absteiger in die 2. Fußball-Bundesliga, Borussia Mönchengladbach muss in die Relegatio.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt steigt zum vierten Mal nach 1996, 2001 und 2004 aus der Fußball-Bundesliga ab. Die Hessen verloren am 34. Spieltag mit 1:3 beim neuen deutschen Meister Borussia Dortmund und begleiten den FC St. Pauli als Tabellen-17. in die 2. Liga. Auf Relegationsplatz 16 blieb Borussia Mönchengladbach. Nach dem 1:1 beim Hamburger SV kämpfen die Gladbacher am 19. und 25. Mai gegen den Zweitliga-Dritten um einen Platz im Oberhaus. Der VfL Wolfsburg brachte sich durch das 3:1 bei 1899 Hoffenheim endgültig in Sicherheit.

Eintracht Frankfurt stand in Dortmund nach dem Führungstor durch Sebastian Rode (46. Minute) am Rande einer Sensation, doch am Ende konnte Christoph Daums Team den Abstieg nicht verhindern. Lucas Barrios (68./90.) und Marco Russ (72./Eigentor) machten vor der großen Meistersause den 23. Saisonsieg des BVB perfekt. Der Tabellenführer brachte allerdings gegen die Eintracht das Kunststück fertig, auch die Strafstöße Nummer vier und fünf in dieser Saison zu vergeben. Nach drei Fehlschüssen von Nuri Sahin scheiterten diesmal Lucas Barrios und Dede an Eintracht-Keeper Ralf Fährmann.

Gladbach darf weiter hoffen

Vor Wochen noch abgeschrieben, beendeten die Gladbacher die Saison nach dem 1:1 beim Hamburger SV auf Rang 16. Mit einem Freistoßtor brachte Juan Arango die Borussen in der 40. Minute in Führung – der vierte Sieg ohne Gegentor schien greifbar nahe. Doch dann machte der Hamburger Änis Ben-Hatira (71.) mit dem Ausgleich diese Hoffnung zunichte.

Wolfsburg zieht Kopf aus der Schlinge

Felix Magath und der VfL Wolfsburg zogen nach einem 0:1-Rückstand in Hoffenheim den Kopf noch aus der Schlinge. Mario Mandzukic mit einem Doppelschlag (60./74.) und Grafite (78.) machten den 3:1-Erfolg für die Niedersachsen perfekt, die nach dem Rückstand durch Roberto Firmino (49.) mächtig ins Schwitzen kamen. Der VfL trat beim Saisonfinale ohne den Brasilianer Diego an, der die Teamsitzung vor dem Spiel wortlos verlassen hatte.

 

 

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren