1. FC Köln gibt auf: Gespräche mit Heldt beendet

Der Manager von Hannover 96 war zuletzt vom 1. FC Köln umworben worden. Dort sollte er Nachfolger von Jörg Schmadtke werden, der im Oktober beim Tabellenletzten ausgeschieden war.  
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Horst Heldt: "Da bin ich groß geworden. Das ist mein Jugendverein, in dem ich zehn Jahre gewesen bin. Ich war bei keinem Verein so lange wie beim 1. FC Köln. Und das beschäftigt einen."
dpa Horst Heldt: "Da bin ich groß geworden. Das ist mein Jugendverein, in dem ich zehn Jahre gewesen bin. Ich war bei keinem Verein so lange wie beim 1. FC Köln. Und das beschäftigt einen."

Der Manager von Hannover 96 war zuletzt vom 1. FC Köln umworben worden. Dort sollte er Nachfolger von Jörg Schmadtke werden, der im Oktober beim Tabellenletzten ausgeschieden war.

Köln - Der 1. FC Köln hat den Kampf um Sportchef Horst Heldt aufgegeben. Wie der Verein am Donnerstag bekannt gab, ist der Manager von Hannover 96 "für die zur Rückrunde zu besetzende Position des Geschäftsführers beim FC keine Option mehr".

Der gebürtige Rheinländer Heldt hatte trotz eines laufenden Vertrages bei den Niedersachsen einen Wechsel nach Köln zumindest erwogen, 96-Präsident Martin Kind hatte aber sein Veto eingelegt. "Nachdem Horst Heldt Interesse an einem Wechsel nach Köln signalisiert hatte, haben wir mit ihm ein erstes Gespräch über eine mögliche Zusammenarbeit geführt", sagte Kölns Präsident Werner Spinner.

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"Aus Respekt vor Hannover 96"

"Voraussetzung für weitergehende Gespräche war jedoch immer, dass Horst Held eine angemessene Möglichkeit findet, sein bis 2020 laufendes Vertragsverhältnis bei Hannover 96 zu beenden." Dies sei jedoch bis zum Donnerstag nicht gelungen.

"Aus Respekt vor Hannover 96 haben wir daher zu diesem frühen Zeitpunkt entschieden, die Gespräche nicht weiter zu verfolgen, um die gegenseitigen Verhältnisse nicht zu beschädigen", sagte Spinner.

Die taumelnden Kölner konzentrieren sich nun auf andere Optionen. "Horst Heldt war einer derjenigen, mit denen wir über die Nachfolge von Jörg Schmadtke gesprochen haben, aber nicht der einzige", sagte Spinner: "Das gegenseitige Interesse haben wir nur bestätigt, weil es in der vergangenen Woche ohne Zutun des FC in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Wir werden nun wie geplant die Gespräche mit anderen Kandidaten fortsetzen und sind weiter absolut überzeugt, die richtige Lösung für den FC zu finden."

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