1. FC Köln bestätigt Angebot aus China für für Anthony Modeste

Die Spekulationen um Torjäger Modeste bekommen neue und konkretere Nahrung. Dem 1. FC Köln liegt für den Franzosen ein mündliches Angebot aus China vor. Für FC-Manager Schmadtke ist es indes nicht akzeptabel, heißt es.  
| dpa/sid
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Bleibt Anthony Modeste dem 1. FC Köln erhalten?
firo/Augenklick Bleibt Anthony Modeste dem 1. FC Köln erhalten?

Die Spekulationen um Torjäger Modeste bekommen neue und konkretere Nahrung. Dem 1. FC Köln liegt für den Franzosen ein mündliches Angebot aus China vor. Für FC-Manager Schmadtke ist es indes nicht akzeptabel, heißt es.

Köln - Die Wahrscheinlichkeit eines Sommer-Transfers von Anthony Modeste nach China zum Erstligisten Tianjin Quanjian wächst. Für den Top-Torjäger des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln liegt nach Medien-Informationen eine konkrete Offerte vor.

"Es ist uns mündlich vorgetragen worden, wir haben das Angebot der Chinesen aber als inakzeptabel zurückgewiesen", wird FC-Manager Jörg Schmadtke vom Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag) zitiert. Demnach handele es sich um ein Angebot von Tianjin Quanjian in einer Größenordnung von etwa 25 Millionen Euro.

Schmadtke rechnet damit, dass die Chinesen das Angebot noch erhöhen werden. "Ich denke, da wird etwas Neues vorbereitet. Und dann wird man sehen", sagte er. Schmadtke erklärte, der 29 Jahre alte Franzose Modeste habe sich am Dienstagabend persönlich gemeldet und um ein Gespräch gebeten.

"Wir waren in Kontakt. Anthony hat mich angerufen und gesagt, dass wir reden müssen und er sich mit mir treffen will." Zu diesem Gespräch sei er natürlich bereit. "Ich bin aber kein Freund von irgendwelchen Spielchen." Zuvor hatte Schmadtke in anderen Publikationen noch unwirsch auf die Spekulationen um Modeste reagiert.

"Irgendwann muss Tony aufpassen, dann werde ich bockig", hatte ihn die Bild zitiert und darauf verwiesen, dass der offenbar wechselwillige Franzose einen bis 2021 laufenden Vertrag mit dem FC habe. Im Express hatte Schmadtke wissen lassen, Modeste rede mit jedem. "Nur nicht mit uns."

Warf im Mai 2016 als Trainer des Landesligisten FC Remscheid die Brocken hin: Thorsten Legat.

Legat lehnt Angebot aus China ab

Der ehemalige Bundesliga-Profi Thorsten Legat (48) hat laut eigener Aussage eine Offerte aus China abgelehnt. "Ich hätte einen tollen Vertrag unterschreiben und sehr viel Geld verdienen können. Aber letztendlich muss ich sagen, dass Geld nicht alles ist", sagte Legat dem Reviersport.

In der chinesischen Super League stehen in Felix Magath und Roger Schmidt zurzeit zwei deutsche Fußballlehrer unter Vertrag. Ausschlaggebend, so Legat, sei die familiäre Situation gewesen. "Am Ende wollten die Kinder nicht mitkommen. Ich hätte es nicht über das Herz gebracht, sie hier zu lassen. Ohne meine Frau und meine Söhne mache ich das alles nicht", betonte der Ex-Bochumer, -Bremer, -Frankfurter, -Stuttgarter und -Schalker.

Vergangenes Jahr hatte Legat als Gast im Dschungelcamp für Schlagzeilen gesorgt. Schlusssatz des ehemaligen Profis: "Wir sind eine tolle Familie und auch ohne die China-Kohle sehr glücklich."

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