Frust beim HSV: Derby-Pleite und Rang drei

Das Derby verloren und in der Tabelle von der Konkurrenz überholt: Der Hamburger SV erlebt mit 0:2 ausgerechnet gegen St. Pauli einen schwarzen Samstag. Im Abstiegskampf muss Dresden eine bittere Pleite gegen Mitkonkurrent VfL Bochum hinnehmen.
| dpa
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Der HSV um Timo Letschert verlor auch das zweite Hamburger Derby der Saison.
Daniel Bockwoldt/dpa/dpa 3 Der HSV um Timo Letschert verlor auch das zweite Hamburger Derby der Saison.
Die Underdogs vom Kiez gewannen auch das zweite Hamburger Derby.
Daniel Bockwoldt/dpa/dpa 3 Die Underdogs vom Kiez gewannen auch das zweite Hamburger Derby.
Der VfB Stuttgart setzte sich souverän gegen Jahn Regensburg durch.
Tom Weller/dpa/dpa 3 Der VfB Stuttgart setzte sich souverän gegen Jahn Regensburg durch.

Düsseldorf - Tristesse pur beim Hamburger SV: Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking hat gegen den Stadtrivalen FC St. Pauli verdient mit 0:2 (0:2) verloren. Statt der anvisierten Tabellenspitze findet sich der langjährige Bundesligist plötzlich nur noch auf Rang drei wieder.

"Das ist ganz bitter. Wir hatten uns so viel vorgenommen. Wenn wir jetzt nicht schnell wieder in die Gänge kommen, wird es schwer", sagte HSV-Mittelfeldspieler Louis Schaub anschließend im TV-Sender Sky.

Während der Frust beim HSV groß war, rollten auf der Tribüne bei St. Pauli-Präsident Oke Göttlich nach dem Schlusspfiff Tränen der Freude über das Gesicht. Henk Veermann (20. Minute) und Matthew Penney (29.) hatten zuvor mit ihren Toren den großen Stadtrivalen HSV geschockt. Pech für die Gastgeber, dass das Tor von Lukas Hinterseer in der Schlussphase nach Analyse der Videobilder vom Schiedsrichter wegen eines Handspiels nicht anerkannt wurde.

Der große Hamburger Konkurrent VfB Stuttgart gab sich unterdessen erneut in einem Heimspiel keine Blöße und besiegte den SSV Jahn Regensburg mit 2:0 (0:0). Die Schwaben sind nun punktgleich mit Spitzenreiter Arminia Bielefeld. Beide Teams haben drei Punkte Vorsprung auf den HSV - und Bielefeld spielt erst noch am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Hannover 96.

Hinter dem Spitzentrio lauert weiter der 1. FC Heidenheim, der durch einen 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg bei Holstein Kiel nur noch drei Punkte Abstand zum Aufstiegsrelegationsplatz hat.

Im Tabellenkeller kassierte Schlusslicht Dynamo Dresden durch ein spätes Gegentor durch Vitali Janelt (90.+3) eine bittere 1:2 (0:0)-Heimpleite gegen den Mitabstiegskandidaten VfL Bochum. Die Sachsen haben nun schon acht Punkte Rückstand zu Tabellenplatz 15.

Bereits am Freitagabend verpasste Aufsteiger VfL Osnabrück den ersten Sieg im Zweitliga-Jahr 2020. Gegen Erzgebirge Aue reichte es in einem schwachen Spiel nur zu einem 0:0. "Schön war es sicherlich nicht. Wir ernähren uns mühsam, aber wir ernähren uns. Das nehme ich positiv mit", sagte VfL-Trainer Daniel Thioune bei Sky. Der SV Wehen Wiesbaden schaffte durch ein 1:1 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth immerhin den vorübergehenden Sprung auf den Abstiegsrelegationsplatz.

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