Formel-1-Strecke in Südkorea eingeweiht

Sieben Wochen vor der geplanten Formel-1- Premiere in Südkorea sind zum ersten Mal Rennwagen über die neue Strecke gerollt.
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Yeongam/Berlin - Sieben Wochen vor der geplanten Formel-1- Premiere in Südkorea sind zum ersten Mal Rennwagen über die neue Strecke gerollt.

Die Testrunden des Inders Karun Chandhok im Red Bull dämpften am Samstag auch die Sorgen um eine drohende Absage des Grand Prix'. In den vergangenen Wochen war mehrfach über Probleme bei der Fertigstellung des Kurses in der Nähe von Yeongam berichtet worden. „Die Garagen und Teamgebäude sehen praktisch fertig aus, die Tribünen auch. An der Strecke selbst ist noch etwas mehr Arbeit notwendig“, sagte Chandhok. „Die Organisatoren sehen sich im Zeitplan und meinen, dass alles rechtzeitig bereit ist.“

Der Formel-1-Pilot, der in dieser Saison für den HRT-Rennstall fährt, sprang beim PR-Termin in Südkorea für die Red-Bull-Stammfahrer Sebastian Vettel und Mark Webber ein. Beide waren durch andere Verpflichtungen verhindert. Chandhok drehte vor 4000 Zuschauern 14 Runden auf dem Korean International Circuit. „Es ist eine wirklich interessante Streckenführung. Und die Lage ist nett, wir schauen auf das Meer“, meinte der 26-Jährige. Neben Chandhok waren auch ein Formel-BMW-Auto und mehrere Tourenwagen auf der Strecke.

Bilder von der Baustelle hatten zuletzt die Zweifel an einer Austragung des Großen Preises von Südkorea genährt. Zwar beteuern die Streckenbetreiber immer wieder, das Rennen sei nicht gefährdet. Noch aber ist der Kurs nicht endgültig vom Internationalen Automobilverband (FIA) abgenommen. Laut Regelwerk hätte die Prüfung der FIA-Inspektoren bereits im Juli stattfinden müssen. Das Rennen ist für den 24. Oktober als drittletzter WM-Lauf geplant.

dpa

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