Federer und Hewitt testen neues Tennis-Format

Keine Wiederholung nach Netzaufschlag, Keine Vorteilsregel, vier Spiele bis zum Satzgewinn. Klingt komisch, ist aber ein neues Tennis-Format, das jetzt auch die besten der Welt testen.
| SID
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Roger Federer testet gegen Lleyton Hewitt ein Tennis-Format, das sich vor allem auf Klub-Ebene durchsetzen soll.
dpa Roger Federer testet gegen Lleyton Hewitt ein Tennis-Format, das sich vor allem auf Klub-Ebene durchsetzen soll.

Keine Wiederholung nach Netzaufschlag, Keine Vorteilsregel, vier Spiele bis zum Satzgewinn. Klingt komisch, ist aber ein neues Tennis-Format, das jetzt auch die besten der Welt testen.

SydneyRoger Federer und Lleyton Hewitt werden in einem Schaukampf am 12. Januar in Sydney ein neues Tennis-Format testen. Dabei geht es im Wesentlichen um vier Punkte: Abschaffung der "Let"-Regel, bei der ein regulärer Aufschlag wiederholt wird, wenn er die Netzkante berührt hat, keine Vorteilsregel mehr bei Einstand, Tiebreak beim Stand von 3:3 und vier Spiele zum Satzgewinn.

Die Vorlage dazu stammt vom australischen Verband Tennis Australia (TA), der sich von dem neuen Format "Twenty20" eine Halbierung der bisherigen Spielzeit verspricht. Getestet wurde "Twenty20" bereits in den Spielen der australischen Klub-Meisterschaften. "Heutzutage ist Zeit etwas sehr Wertvolles", sagte TA-Chef Craig Tiley: "Deshalb ist das neue Format vor allem für Klub-Spieler geeignet, die ihre Tennis-Aktivitäten in einen ohnehin schon vollen Terminkalender packen müssen."

Der frühere Weltranglistenerste Lleyton Hewitt ist von der Idee sehr angetan. "Das ist eine fantastische Neuerung für unseren Sport, ich hoffe sehr, dass sie zumindest auf Klubebene schon bald offiziell anerkannt wird", sagte der 33-Jährige.

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